Kulturarbeit ist Arbeit, die Herzblut und Verstand erfordert.
Unser Verband ist nicht nur ein Zusammenschluss von über 50 Kultureinrichtungen, sondern eine verbindende Organisation, deren Anspruch die stete Förderung, Unterstützung und Qualifizierung einer basisnahen Kulturarbeit ist.
Nach Kenntnis der Geschäftsstelle sind die meisten gefährdeten Zentren mit einem blauen Auge davon gekommen. Zum Glück waren nur drei Zentren direkt vom Hochwasser betroffen. In Dresden war es die Alte Feuerwache, der die Elbe das Untergeschoss geflutet hat. Im Ufer in Chemnitz wurde mit dem Einsatz der Bürger erste Schäden beseitigt. Und im Schweizerhaus Püchau war die Mulde bis in die Werkstätten vorgedrungen.
Hochwasserhilfe
Solidarität in der Dresdner Soziokultur
Johannstädter Kulturtreff hilft Alten Feuerwache
Während im Dresdener Stadtteil Loschwitz das Wasser hoch stand und den Kulturkeller der Alten Feuerwache flutete, blieben die Gemäuer des Johannstädter Kulturtreffs auf der anderen Elbseite verschont. In der Alten Feuerwache fallen nun Aufräumarbeiten an und Kurse aus, im Johannstädter Kulturtreff dagegen steht das Sommerprogramm vor der Tür, welches jedoch in diesem Jahr um eine besondere Spendensammelaktion für die Alte Feuerwache ergänzt wird.
Damit leistet der Johannstädter Kulturtreff einen wertvollen Beitrag zur Solidarität in der Dresdner Soziokultur und in der Bevölkerung. Ein wunderbares Beispiel wie einfach Helfen sein kann.
Philharmonie hilft Weltecho
Hochkultur elitär? Aber doch nicht in Chemnitz. Kaum haben die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie vom Hochwasserdesaster des Weltechos gehört, wagnerten sie nicht lange rum. Sie wollen den Kollegen von der freien Szene helfen. Sofort. Weil schnelle Hilfe doppelte Hilfe ist.
Konzeptpreis für Jugend- und Kulturarbeit
Der Wettbewerb will soziokulturelle Zentren und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen dazu anregen, nachhaltige Konzepte für ihre Institutionen zu entwickeln, um behinderten Menschen die selbstverständliche und kontinuierliche Teilhabe an Angeboten und Programmen zu ermöglichen.
Im Dialog mit Kindern, Jugendlichen, Besuchern und Bewohnern sowie mit Organisationen aus der Behindertenhilfe sollen Ideen und Vorhaben generiert werden, welche Barrieren und Hemmschwellen abbauen helfen und vor allem das gegenseitige Verständnis befördern.
3. Sächsischen Fachtag Soziokultur
Hier kommen Sie zur Dokumentation des 3. Sächsischen Fachtages Soziokultur
Bestandsaufnahme Soziokultur in Sachsen 2012
- Im Jahr 2011 gab es 1,6 Millionen Besucher in den sächsischen Zentren.
- 2011 arbeiteten rund 730 Mitarbeiter in den Zentren,
davon knapp 300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. - Dahinter stehen nur rund 200 Vollzeitstellen in ganz Sachsen.
- Der Anteil weiblicher und männlicher Mitarbeiter in der Soziokultur ist nahezu gleich verteilt.
- Das Durchschnittsalter der Geschäftsführer/innen liegt bei 47 Jahren.
- Im Durchschnitt bindet eine Vollzeitstelle 7 ehrenamtlich Tätige.
- Über 1.500 Menschen engagierten sich 2011 ehrenamtlich in der Soziokultur.
- Rund 13.500 Veranstaltungen und 24.000 Kurse und Workshops fanden 2011 in den Zentren statt.
- Mit über 270 Schulen und fast 200 Kitas und Horten kooperierten die Zentren 2011
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme werden im Jahr 2013 in einer Broschüre erscheinen.






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