Willkommen beim Landesverband

Kulturarbeit ist Arbeit, die Herzblut und Verstand erfordert.

Unser Verband ist nicht nur ein Zusammenschluss von über 50 Kultureinrichtungen, sondern eine verbindende Organisation, deren Anspruch die stete Förderung, Unterstützung und Qualifizierung einer basisnahen Kulturarbeit ist.

 

 
20 Jahre Soziokultur in Sachsen20jahre

"Wer sind wir und warum"

fragten sich die sächsischen Akteure der Soziokultur auf dem

3. Sächsischen Fachtag Soziokultur

am 29.11.2012 in der Kulturfabrik Leipzig. Anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums der Soziokultur in Sachsen kamen Politik, Verwaltung und Fachwelt in Leipzig zusammen, um über die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren. Auf der Tagung wurden aktuelle Zahlen zur Soziokultur in Sachsen präsentiert, welche in einer großen Bestandsaufnahme im Jahr 2011 und 2012 erhoben wurden.

Hier kommen Sie zur Dokumentation des 3. Sächsischen Fachtages Soziokultur

 


Bestandsaufnahme Soziokultur in Sachsen 2012
 
Fakteneinblicke:
  • Im Jahr 2011 gab es 1,6 Millionen Besucher in den sächsischen Zentren. 
  • 2011 arbeiteten rund 730 Mitarbeiter in den Zentren,
    davon knapp 300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
  • Dahinter stehen nur rund 200 Vollzeitstellen in ganz Sachsen.
  • Der Anteil weiblicher und männlicher Mitarbeiter in der Soziokultur ist nahezu gleich verteilt.
  • Das Durchschnittsalter der Geschäftsführer/innen liegt bei 47 Jahren.
  • Im Durchschnitt bindet eine Vollzeitstelle 7 ehrenamtlich Tätige.
  • Über 1.500 Menschen engagierten sich 2011 ehrenamtlich in der Soziokultur.
  • Rund 13.500 Veranstaltungen und 24.000 Kurse und Workshops fanden 2011 in den Zentren statt.
  • Mit über 270 Schulen und fast 200 Kitas und Horten kooperierten die Zentren 2011

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme werden im Jahr 2013 in einer Broschüre erscheinen.


"Barriere? Frei! - Heimat entdecken"

Konzeptwettbewerb

Der Wettbewerb „Heimat (er-)finden! startet in die vierte Runde. Unter dem Motto „Barriere? Frei! – Heimat entdecken" rückt diesmal das Miteinander von nichtbehinderten und behinderten Menschen in das Zentrum unseres Wettbewerbs. Im Sinne der Inklusion geht es um die Ermöglichung der Teilhabe behinderter Menschen in der Jugend- und Kulturarbeit, mit dem Ziel selbstverständliche und kontinuierliche Begegnungen zu ermöglichen.

Ebenso wie Inklusion ein Prozess ist, so ist auch die Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ein Prozess. Dafür braucht es zunächst Vorläufer und Modelle zur Orientierung und Impulssetzung. Mit dem Wettbewerb wollen wir zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte anregen.

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