Sächsischer Förderpreis für Kunst und Demografie

KunstZeitAlter 2016NEU Logo Kunst.Zeit.Alter 2016

Älter, Weniger, Bunter – sind die vielzitierten Auswirkungen des demografischen Wandels. Aber was heißen diese für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt?

  

Der Sächsische Förderpreis KunstZeitAlter widmet sich einem Teilaspekt des demografischen Wandels – dem Alter(n).

  

Das Altern betrifft alle Menschen. Aber unser Umgang damit wird von unserer Kultur bestimmt.

Nie zuvor in der Geschichte wurden die Menschen so alt. Traditionelle Altersbilder sind in Auflösung begriffen. Kann man vor diesem Hintergrund von einer idealen Altersstruktur reden? Was bedeutet die Konjunktur des hohen Alters für die Gesellschaft? Welches Altersbild wird unsere Gesellschaft zukünftig auszeichnen? Muss Alter und Altern negativ besetzt sein oder sehen wir darin zunehmend Glück und Vorfreude auf den Lebensabend? Woran denken wir: Verfall, Krankheit und Tod oder Weisheit, Zeit und Muße? Werden wir altersarm oder lebensreich? Wir wird das Miteinander der Generationen von Morgen aussehen?
Der demografische Diskurs gewinnt an Breite und fokussiert immer stärker auch das gesellschaftliche Potenzial für wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklungen. Demgegenüber stehen ganz individuelle und persönliche Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen.
Diesem Thema widmet sich der erste Förderpreis für Kunst und Demografie. Mit den Mitteln der Kunst, mit der Ausdruckskraft eines Bildes, eines Wortes oder Tones kann thematisiert werden, was sonst noch akademisch oder abstrakt erscheint, können Fragen aufgegriffen und Antworten gesucht werden. Der Förderpreis regt dazu an, mit Projekten zum Thema Alter(n) in die Öffentlichkeit zu treten.

Inhalt des Förderpreises
Der sächsische Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter fördert die Umsetzung von Konzepten, die sich künstlerisch mit den Auswirkungen des zunehmenden Alterns in der Gesellschaft auseinandersetzen und dabei auf eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen. 
In den Wettbewerb treten Konzepte für Vorhaben, die in die Gesellschaft wirken und einen Dialog anregen sollen.
Deshalb stehen die Beteiligung und der Einbezug der Bevölkerung im Vordergrund. Dies kann auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen, aktiv als Gestalter oder passiv als das Sujet, mit Geschichten über Menschen oder von Menschen, mit Blicken von jungen Menschen auf alte Menschen oder… Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Dabei bestehen auch Chancen, das Thema Alter(n) in Kultureinrichtungen zu tragen. Das Publikum von morgen wird anders sein, als heute – diesen Fakt anzunehmen und künstlerisch zu bearbeiten kann auch ein Weg sein, sich das Publikum von morgen zu erschließen und die vielfältigen Lebensentwürfe und veränderten Bedürfnisse in den Blick zu nehmen.

TeilnahmeKunstZeitAlter Klein
Der Konzeptpreis richtet sich an alle Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden in Sachsen. Weitere Teilnahmebedingenen finden Sie hier finger rechts

Preisgeld
Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird gestiftet von der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung und soll für die Umsetzung des Vorhabens verwendet werden.
Das Preisgeld kann nur an Träger des öffentlichen Rechts oder gemeinnützige Vereine ausgezahlt werden.

Bewertungskriterien
- Art und Weise der inhaltlichen und künstlerischen Auseinandersetzung
   mit dem Thema
- Art und Weise der Bürgerbeteiligung, zu erwartende Wirkung im Gemeinwesen
- Plausibilität, Umsetzbarkeit des Vorhabens

Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Jury. 
Die Jurysitzung findet am 21. November statt und wird durch den Landesverband moderiert. Die Jurymitglieder werden in Kürze bekanntgegeben.

Einsendeschluss: 31. Oktober 2016

Kontakt:
Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
Stauffenbergallee 5b – 01099 Dresden
www.soziokultur-sachsen.de 

Ansprechpartner:
Kathrin Weigel
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Telefon 0351/ 8021769

Träger des Förderpreises
Das Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. vergibt zusammen mit der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter.

BuchstiftungLogo20 srcset-largesmwk logoLogo LV Soziokultur Sachsen

Pressemitteilung:
Kunstministerium schreibt neuen Förderpreis für Kunst und Demografie in Höhe von 10.000 € aus
-> lesen

Das Sächsische Kunstministerium schreibt in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung den Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter aus. Der Preis widmet sich einem Teilaspekt des demografischen Wandels – dem Alter(n).

„Mit dem neuen Preis wollen wir dazu anregen, sich den Themen Alter und Altern mit verschiedensten künstlerischen Mitteln zu nähern. Das Altern betrifft uns alle – aber der Umgang damit wird von unserer Kultur bestimmt. Mit den Mitteln der Kunst, mit der Ausdruckskraft eines Bildes, eines Wortes oder Tones kann thematisiert werden, was sonst noch akademisch oder abstrakt erscheint, können Fragen aufgegriffen und Antworten gesucht werden. Ich ermuntere daher Theater, Soziokulturelle Zentren, Museen, Musikschulen oder freie Initiativen, sich zu bewerben“, sagte heute Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Bewerber sollen bis zum 31. Oktober 2016 ein schriftliches Konzept einreichen, das das Vorhaben darstellt. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, gestiftet von der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung, soll das Projekt umgesetzt werden. Der Sächsische Förderpreis für Kunst und Demografie wird alle zwei Jahre vergeben werden.

Der Sächsische Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter fördert die Umsetzung von Konzepten, die sich künstlerisch mit den Auswirkungen des zunehmenden Alterns in der Gesellschaft auseinandersetzen und dabei auf eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen. In den Wettbewerb treten Konzepte für Vorhaben, die in die Gesellschaft wirken und einen Dialog anregen sollen. Deshalb stehen die Beteiligung und der Einbezug der Bevölkerung im Vordergrund. Dies kann auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen, beispielsweise mit Geschichten über Menschen oder von Menschen oder mit Blicken von jungen Menschen auf alte Menschen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dabei bestehen auch Chancen, das Thema Alter(n) in Kultureinrichtungen zu tragen. Das Publikum von morgen wird anders sein als heute – diesen Fakt anzunehmen und künstlerisch zu bearbeiten, kann auch ein Weg sein, sich das Publikum von morgen zu erschließen und die vielfältigen Lebensentwürfe und veränderten Bedürfnisse in den Blick zu nehmen.