Link- & Literaturtipps

 
Kultur & Gesellschaft

Studie: Dritte Orte, andere Menschen?

Konzerthalle, Soziokulturelles Zentrum oder Sportstätte? Wie sehen kulturelle Orte der Zukunft aus? Der Kulturwissenschaftler Gernot Wolfram argumentiert, dass sich viele Kulturinstitutionen bei dieser Frage weiterhin von klassischen Raumvorstellungen leiten lassen und dabei einen wesentlichen Aspekt außer Acht lassen – die emotionale Wechselwirkung zwischen Mensch, Ort und Zeit.

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best practice: Neue Wege der Erinnerungskultur

Bericht zum Projekt: Junge Muslime in Auschwitz

Im Rahmen seines Projekts „Junge Muslime in Auschwitz“ zeigt der Pädagoge Burak Yilmaz, wie mithilfe von dialogischen und künstlerischen Formaten antisemitische Stereotype hinterfragt und so eine differenzierte Erinnerungskultur entwickelt werden kann. Im Mai wurde Yilmaz deshalb neben anderen als Botschafter für Demokratie und Toleranz 2019 ausgezeichnet.

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Kulturpolitische Mitteilungen: Projektförderung

Ursprünglich aus Experimentierfreude, Innovationsinteresse und aus der Lust an selbstbestimmten Formen des Arbeitens entstanden, ist die Projektarbeit in Misskredit geraten, seit sie in ›Projektitis‹ ausartet und die Vielfalt der Förderoptionen die Kulturszene unter Stress setzt. Die HeftautorInnen diskutieren die Vor- und Nachteile und setzen sich für eine Modernisierung und kulturfreundliche Auslegung des Zuwendungsrechts ein. 

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Studie: Kulturvereine. Selbstverständnis, Strukturen, freiwilliges Engagement

Die Studie beschreibt die aktuelle Situation von Kulturvereinen, benennt Herausforderungen und spricht Empfehlungen für Kulturvereine, ihre Interessenvertretungen und die Politik aus. Denn: Kulturvereine und freiwilliges Engagement sind bedeutend für die kulturelle Infrastruktur. Kultur ist neben Sport, Bildung und Erziehung der drittgrößte Engagementbereich in Deutschland. Kulturvereine zu unterstützen, bedeutet Zivilgesellschaft zu stärken und eine lebendige Demokratie zu befördern.

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Studie: Vielfaltsbarometer 2019

 

Gesellschaftliche Vielfalt in Deutschland überwiegend positiv bewertet

Eine repräsentative Studie der Robert Bosch Stiftung gibt Auskunft über die Einstellung der Bevölkerung zu verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Das Ergebnis zeigt deutliche regionale Unterschiede sowie Unterschiede bei der Art der Vielfalt. Insgesamt stärkt die Akzeptanz von Vielfalt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Mehrheit der Deutschen empfindet das Zusammenleben mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen als bereichernd und weniger als Gefahr. Gleichzeitig gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern und den unterschiedlichen Gruppen. So ist die Offenheit gegenüber Menschen mit Behinderung und nicht-heterosexueller Orientierung, aber auch gegenüber Menschen aus anderen Herkunftsländern sehr hoch, die Akzeptanz religiöser Vielfalt hingegen deutlich niedriger. Die größten Vorbehalte gibt es gegenüber sozioökonomisch Schwachen (58 Punkte) und gegenüber Religion und religiöser Vielfalt (44 Punkte).

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Studie: Unboxing Youtube

Otto Brenner Stiftung untersucht Youtube

Twitter, Facebook und YouTube haben den Trend zur inhaltlichen Verkürzung und dramaturgischen Zuspitzung stark beschleunigt. Gleichzeitig werden diese Medien für Jugendliche und Kinder zur primären Quelle für Informationen. Doch was wird dort eigentlich „gesendet“? Die Studie über YouTube geht diesen Fragen nach, klärt aber auch grundsätzlich über die Funktionsweise der Videoplattform auf. So zeigt sie, dass die populärsten Influencer, oft überwunden geglaubte Geschlechter-Stereotypen propagieren und von professionellen Agenturen gemanagt werden. Zusätzlich diskutiert die Studie, wie die Problematik der „Kinder-Influencer“, die Grauzonen der Werbekennzeichnung und die Reaktion der öffentlich-rechtlichen Sender.

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Studie: Im vereinten Deutschland geboren - in den Einstellungen gespalten?

Erhebung der Otto Brenner Stiftung zur ersten Nachwendegeneration

Der Fall der Berliner Mauer und somit der „Startschuss“ zur Wiedervereinigung jährt sich 2019 zum 30. Mal. Wie aber sieht es heute mit der Einheit bei denjenigen aus, die die Teilung Deutschlands und „die Mauer“ gar nicht mehr selbst erlebt haben? Ist diese „Nachwende“-Generation der nach 1989 Geborenen in ihrer Haltung zur Politik, Gesellschaft und Wirtschaft tatsächlich vereint - oder immer noch gespalten?

Die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung der Otto Brenner Stiftung zeigen eindeutig: Die Mauer in den Köpfen existiert noch, auch wenn sie bröckelt. Differenzen bestehen in der Wahrnehmung der wirtschaftlichen Situation, aber auch hinsichtlich der Einstellungen zu Politik und Gesellschaft.

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Studie: Ost-Migrantische Analogien

Die Studie untersucht Parallelen in den Abwertungen von benachteiligten Gruppen – in diesem Fall von Ostdeutschen und MuslimInnen

In einer repräsentativen bundesweiten Bevölkerungsbefragung haben WissenschaftlerInnen des DeZIM-Instituts Abwertungs- und Anerkennungsprozesse von unterrepräsentierten Gruppen untersucht. Sie konzentrierten sich dabei auf zwei Gruppen, die besonders stark von struktureller Ausgrenzung, aber auch von sozialer Abwertung betroffen sind: Ostdeutsche und MuslimInnen.

„Bis jetzt wissen wir zwar viel über die Erfahrungen der einzelnen Gruppen für sich genommen, aber es gibt wenig systematische Untersuchungen darüber, wo es Parallelen gibt und wo sich die Abwertungserfahrungen unterschieden. Wir wollen einen Beitrag leisten, diese Lücke mit Daten zu schließen“, erklärte Prof. Dr. Frank Kalter, Leiter des DeZIM-Instituts. „Theorien und Instrumente aus der Integrations- und Migrationsforschung können der Ostdeutschlandforschung wichtige Impulse geben und umgekehrt.“

Projektteam: Prof. Dr. Naika Foroutan, Prof. Dr. Frank Kalter, Dr. Coşkun Canan, Mara Simon. Unter Mitarbeit von Daniel Kubiak und Prof. Dr Sabrina Zajak 

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Auch dazu:

Methodenbericht: Ost-Migrantische Analogien – Konkurrenz um Annerkennung

ZEIT-Artikel vom 1.4.: Naika Foroutan: "Das nennt man Emanzipation"
Die Soziologin Naika Foroutan hat erstmals die Stereotype gegenüber Muslimen und Ostdeutschen untersucht.

Ausführliches Medien-Dossier: Dossier Ost-Migrantische Analogien

 

Studie: Zivilcourage älterer Menschen

Seniorinnen und Senioren, Demokratie, Rechtsextremismus und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus

Zivilcourage älterer Menschen als eine besondere Form bürgerschaftlichen Engagements beleuchten Dr. Peter-Georg Albrecht und Andy Krug. Grundlage ihres Beitrags ist die Studie über die Zivilcourage älterer Menschen. Vor allem geht es um die Frage, wie die Zivilcourage Älterer befördert werden kann. Eine zentrale Erkenntnis der Forscher ist z.B., dass die befragten kaum Erinnerungen an und Erfahrung mit Zivilcourage haben und sogar Angst vor den Folgen von spontanem Engagement haben. Ein Ansatz wäre demnach Strukturen zu schaffen, die SeniorInnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen (z.B. über lokale Zugehörigkeiten und darauf bezogene Gemeinschaftsaktivitäten), um damit zu verdeutlichen, wofür sich Zivilcourage lohnt. Es bedarf neben der sozialen und kulturellen Einbettung aber auch der Förderung von Verantwortlichkeit für andere.

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Studie: Rechte Hassgewalt in Sachsen

Die Studie untersucht, wie sich rechte (Hass-) Gewalt im Zeitraum von 2011 bis 2016 entwickelt und inwieweit sich ihr Erscheinungsbild infolge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 verändert hat. Die Hassgewalt nahm im Untersuchungszeitraum stark zu und die Täter wiesen ein deutlich erhöhtes Durchschnittsalter im Vergleich zu früheren Untersuchungen auf.

Extremismusforscher Prof. Dr. Uwe Backes dazu: „Unsere Studie hat unter anderem ergeben, dass der Freistaat Sachsen nur im Vergleich zur alten Bundesrepublik als ‚Hochburg‘ rechter Gewalt gelten kann. Im Vergleich mit anderen östlichen Bundesländern hingegen überwiegen die Gemeinsamkeiten. Offenbar wirken die sozialen, ökonomischen und kulturellen Belastungen durch das autokratische Erbe und die doppelte Systemtransformation bis in die Gegenwart fort.“

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32 Gründe, warumn Europa eine verdammt gute Idee ist

Quer durch Europa gewinnen Populisten an Boden. Sie wollen die EU schwächen, spalten, zerstören. Ihr Rezept: mehr Nation und weniger Gemeinschaft. Der Klimawandel ist ihnen erst mal egal. Mehr Rechte für Arbeitnehmer, Schutz von Schwächeren? Nein danke.
Darum gibt es dieses Buch. Es zeigt, was die EU wirklich leistet, in 32 unterhaltsam erzählten Kapiteln. Wie sie Lohndumping bekämpft und unsere Kinder vor Schrottspielzeug schützt, wie sie Konzernen Milliardenstrafen aufbrummt und sie zwingt, Steuern nachzuzahlen. Und nebenbei noch dafür sorgt, dass unsere Staubsauger weniger Energie verbrauchen.

Autor: Ariel Hauptmeier, 32 Gründe, warum Europa eine verdammt gute Idee ist. 120 Seiten,  ISBN 978-3948013004, 10 €.

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Die Kunst, Kultur (nicht) nur zu messen - Evaluation im Theater- und Kulturbetrieb

 

Forschungsstudie zu Methoden und Prozessen der Evaluation an öffentlichen Theatern in Schweden

Anhand der Evaluationspraxis (2006 bis 2014) an den Theatern in öffentlicher Trägerschaft der südschwedischen Region Skåne werden Methoden, Prozesse, Funktionen und Wirkungen von Evaluation analysiert. Sowohl organisational implementierte Evaluationsprozesse als auch einzelne Evaluationsprojekte zu den Themen künstlerische Qualität, kulturelle Vielfalt, Publikumsorientierung sowie kulturelle Bildung und Zugänglichkeit für Kinder und Jugendliche werden untersucht. Dabei berücksichtigt die Autorin sowohl die Perspektive der in den Theaterbetrieben tätigen Personen als auch die Perspektive der Kulturpolitik und Kulturverwaltung.

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Dossier: Wer wird Kulturhauptstadt?

Monopol - Magazin für Kunst und Leben widmet sich den drei sächsischen Bewerberstädten

Eine kulturhistorische Reise entlang der Neiße führt durch das kleine "Europa der Regionen". Bei einem Hausbesuch in Chemnitz bei der Künstlerfamilie Kummer werden am Küchentisch sämtliche Probleme der Stadt gewälzt.

Hellerau steht für eine Avantgardistische Bühne und ästhetisches Experiment. Die Autoren nehmen den Leser mit auf einen historischen Streifzug durch die Dresdener Gartenstadt Hellerau. Mit der "ibug" in Chemnitz und dem Dresdener Festival "LackStreicheKleber" wird in Sachsen das einstige Schmuddelkind Urban Art ­hübsch herausgeputzt.

30 Jahre nach '89 wird in sächsischen Museen noch einmal über die Malerei der Vorwendezeit nachgedacht. Die Zittauer Schauspielintendantin Dorotty Szalma glaubt an politische Kunst und die Dresdner Intendantin des Theaters der Jungen Generation spricht über das Schauspiel von morgen. Drei für Europa - Der Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist lang. Drei Bewerbungsverantwortliche erklären im Interview Motive, Wegmarken und Ziele.

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Städte leben Vielfalt. Fallstudien zum sozialen Zusammenhalt

Globalisierung, Fluchtbewegungen, soziale Ungleichheit und Diversität fordern Städte, Landkreise und Gemeinden heraus. Die Kommunen müssen diesen Entwicklungen begegnen, um ein gelingendes Miteinander zu gestalten. Die Publikation "Städte leben Vielfalt" basiert auf quantitativen und qualitativen Analysen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Städten Dessau-Roßlau, Dortmund, Lippstadt und Rostock. Deutlich wird, dass sozialer Zusammenhalt eine Ressource ist, die durch sozialräumlich differenzierte Projekte gefördert werden kann, wodurch räumlichen Disparitäten und Segregation entgegenzuwirken ist. Der Band liefert Anregungen und Handlungsansätze für Akteure und Akteurinnen aus kommunaler Politik, Verwaltung, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft, wie der Zusammenhalt vor Ort gestärkt werden kann.

Hrsg.: Bertelsmann Stiftung, 220 Seiten, ISBN 978-3-86793-854-9, 20 €.

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Dokumentationsreihe „Der Osten“

Die Dokumentationsreihe "Der Osten" zeichnet die vielschichtigen ökonomischen Entwicklungen in Ostdeutschland während der letzten Jahrzehnte nach und taucht dafür tief in das politische Gefüge der neuen Bundesländer ein: "Wem gehört der Osten?" zeigt, dass die Umverteilungs- und Privatisierungsprozesse der Nachwendezeit bis heute tiefe Spuren hinterlassen haben. "Wer beherrscht den Osten?" geht dem gewaltigen Transfer von Strukturen und Eliten von West nach Ost nach. "Wer bezahlt den Osten" schließlich schildert, wie die öffentlichen Gelder, die seit 1990 nach Ostdeutschland geflossen sind, das Land verändert haben.

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Handlungsempfehlungen für eine demografiesensible Kulturarbeit

 „Auf dem Humus wächst die Frucht. Gestaltungsansätze für ein starkes Gemeinwesen
in Klein- und Mittelstädten“  
von Anne Pallas

Auf Grundlage des vom Landesverband Soziokultur beauftragen Gutachtens zur Wirkungsweise soziokultureller Zentren ist jetzt ein Artikel im Sachsenlandkurier erschienen, der die Ergebnisse des Gutachten in vier Handlungsempfehlungen für die kommunale Kulturarbeit zusammenfasst. Dahinter stehen Erfahrungswerte und Erkenntnisse aus der soziokulturellen Praxis.

 

Handlungsempfehlung I: Regionale Identifikation ermöglichen – denn wer sich positiv an die eigene Herkunft erinnert, wird eher zurückkommen oder bleiben.

 

Handlungsempfehlung II: Selbstwirksamkeit stärken – denn wer sich selbst als wirksam erlebt, fühlt sich nicht abgehängt und gestaltet mit.

 

Handlungsempfehlung III: Kompetenzen für Selbstsorge und Fürsorge vermitteln – denn wer qualifiziert ist und Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt, wird sein Lebensumfeld aktiv mitgestalten und zieht andere mit.

 

Handlungsempfehlung IV: Achtsamkeit und Toleranz fördern – denn wer seine Umwelt vorurteilsfrei und aufmerksam wahrnimmt, hat weniger Angst vor dem Unbekannten und Fremden und ist damit zufriedener! 

 

Der Artikel gibt praktische Hinweise und zeigt Beispiele auf, wie solche Handlungsempfehlungen umgesetzt werden können und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht.

 

Der Artikel ist im Januar 2019  im „Sachsenlandkurier“, Magazin des Sächsischen Städte- und Gemeindetags erschienen und steht HIER als Download zur Verfügung.

 

Das Gutachten „Soziokultur als demografischer Haltefaktor. Zur Wirkungsweise soziokultureller Zentren im ländlichen Gemeinwesen.“  steht unter: https://soziokultur-sachsen.de/gutachten  als Download zur Verfügung. Die Broschüre liegt auch als Printprodukt in der Landesgeschäftsstelle Alaunstraße 9 vor und kann hier abgeholt werden.

 

Alles nur Theater? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) hat auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berliner Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Gastgeber und Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, die neue MBR-Handreichung „Alles nur Theater? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts“ vorgestellt. Sie gibt konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen.
 

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Magazin für Kulturelle Bildung befasst sich mit dem Begriff Heimat

Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin – oder zu wem? Wo bin ich willkommen? Womit bin ich verbunden? Wo fühle ich mich vertraut, sicher, anerkannt? In der ersten Ausgabe des Magazins der BKJ im Jahr 2019 geht es um Zugehörigkeit – zu Menschen, Orten, Geschichte(n) und zu kulturellen Praxen. Manche nennen es Heimat. Andere wehren sich gegen den missbrauchten und missverstandenen Begriff. Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit stehen zur Verfügung.

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Vom Buzz Word zur zivilgesellschaftlichen Praxis

Das E-Book »Digitalisierung. Vom Buzz Word zur zivilgesellschaftlichen Praxis« ist eine Orientierungs- und Arbeitshilfe, die das Thema Digitalisierung herunterbrechen soll. Es enthält konkrete Vorschläge, wie Non-Profit-Organisationen digitaler werden können. Schlagworte werden erklärt und mit Praxisbeispielen illustriert. Weiterführende Tipps sollen bei der Umsetzung helfen und ExpertInnen berichten, wie die eigene Organisation digitaler handeln kann: vom Entwickeln einer Digital-Strategie über das Freiwilligenmanagement bis hin zur dezentralen Zusammenarbeit. Die Publikation wurde gefördert durch das Bundesinnenministerium und der Robert Bosch Stiftung.

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Städte leben Vielfalt. Fallstudien zum sozialen Zusammenhalt

Globalisierung, Fluchtbewegungen, soziale Ungleichheit und Diversität fordern Städte, Landkreise und Gemeinden heraus. Die Kommunen müssen diesen Entwicklungen begegnen, um ein gelingendes Miteinander zu gestalten. Die Publikation "Städte leben Vielfalt" basiert auf quantitativen und qualitativen Analysen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Städten Dessau-Roßlau, Dortmund, Lippstadt und Rostock. Deutlich wird, dass sozialer Zusammenhalt eine Ressource ist, die durch sozialräumlich differenzierte Projekte gefördert werden kann, wodurch räumlichen Disparitäten und Segregation entgegenzuwirken ist. Der Band liefert Anregungen und Handlungsansätze für Akteure und Akteurinnen aus kommunaler Politik, Verwaltung, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft, wie der Zusammenhalt vor Ort gestärkt werden kann.

Hrsg.: Bertelsmann Stiftung, 220 Seiten, ISBN 978-3-86793-854-9 |  20 €

In der Leseprobe findet sich eine gute Zusammenfassung der Ergebnisse.

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Wo Vertrauen ist, ist Heimat - Auf dem Weg in eine engagierte Bürgergesellschaft

In seinem Buch »Wo Vertrauen ist, ist Heimat - Auf dem Weg in eine engagierte Bürgergesellschaft« beleuchtet Henning von Vieregge bürgerschaftliches Engagement aus verschiedenen Blickwinkeln und untersucht, wie Engagement zu einer lebendigen, einer vielfältigen und einer vertrauensvollen Demokratie beitragen kann. Laut Vieregge ist zwischen Be- und Entheimatung das bürgerschaftliche Engagement der Faktor, der Vertrauen gibt und Heimat schafft, sowohl für sich selbst als auch für andere Personen.

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Inklusion im Kulturbereich

Leitfaden für Bands und VeranstalterInnen von Musikevents und Festivals

Der Leitfaden enthält Tipps und Hinweise dazu, wie VeranstalterInnen, PromoterInnen und Bands live-Musikveranstaltungen für gehörlose Menschen und Menschen mit Behinderung generell zugänglich gestalten können.

 

Dazu gehört auch ein Leitfaden zur Gestaltung barrierefreier Veranstaltungsstätten und barrierefreier Festivals.

 

Möglichkeiten individueller Förderung

Eine Sammlung von Fallbeispielen zur Inklusion junger Menschen mit Behinderung veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband. Die Broschüre beschreibt biografische Verläufe nach Verlassen der Schule und zeigt, wie verschiedene Träger individuelle Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung ermöglichen. Sie ist eine Ergänzung der 2017 erschienenen Arbeitshilfe "Inklusive Wege in Ausbildung", die über die auf Bundesebene bestehenden Ausbildungs- und Förderregelungen für junge Menschen mit Behinderung informiert.

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Politik. Einfach für alle

Die Bundeszentrale für politische Bildung gestaltet Texte in leichter und einfacher Sprache sowie in Hörversion, um allen den Zugang zum Thema Politik zugänglich zu machen.

 

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Vielfalt in Texten erzählen

Worte haben Gewicht. Umso bedeutsamer ist ein bewusster und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch, gerade in Bildungskontexten. Drei exemplarische Angebote geben Empfehlungen, wie dies gelingen kann.

 

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Politisches einfach erklärt - Inklusion

Was ist Inklusion? Wenn anders sein normal ist – in 90 Sekunden erklärt. Der Film zeigt zwei Mitglieder der Redaktion Ohrenkuss. Sie sprechen darüber, was Inklusion für sie bedeutet. Dass sie Teil der Gesellschaft sein wollen.

 

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Leidmedien über den neuen Film „Goldfische“

Leidmedien.de setzt sich dafür ein, dass in den Medien klischee- und vorurteilsfrei über Menschen mit Behinderung berichtet wird.  In der Reihe Leidmedien im Gespräch, sprechen RedakteurInnen der Leidmedien mit den FilmemacherInnen des Films „Die Goldfische“: Schauspielerin Luisa Wöllisch und Schauspieler Tom Schilling reden über ihre Rollen in dem Roadmovie und über Inklusion im Mainstream-Kino. Produzentin Justyna Müsch und Regisseur Alireza Golafshan verraten ihre Beweggründe, dieses Filmprojekt in Angriff zu nehmen.

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Kinder- und Jugendarbeit

Überblick zu Jugendpolitik/Jugendstrategie

Welche Jugendpolitik braucht eine jugendgerechte Gesellschaft? Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift FORUM Jugendhilfe, die von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ herausgegeben wird, widmet sich dem Themenschwerpunkt Jugendpolitik/Jugendstrategie. Die 12 Beiträge geben einen Einblick in die Prozesse und Einzelvorhaben im Rahmen der Jugendstrategie 2015-2018 und zeigen die aktuellen jugendpolitischen Perspektiven auf.

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Neue klicksafe-Themenschwerpunkte zu Selbstgefährdungsinhalten im Internet

In welcher Form können Kinder und Jugendliche auf Selbstgefährdungsinhalte im Internet stoßen und wie können sich Eltern, PädagogInnen oder Angehörige von potentiell Betroffenen verhalten? Gemeinsam mit jugendschutz.net informiert klicksafe über problematische Online-Inhalte, die selbstgefährdende Verhaltensweisen verharmlosen oder verherrlichen.

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"Rechtsrock" und neonazistische Jugendkultur in Brandenburg

 

Musik ist eins der wichtigsten Medien, über das die extreme Rechte den Kontakt zu Jugendlichen aufbaut. Ein Sammelband über „Rechtsrock“ und neonazistische Jugendkultur in Brandenburg nimmt die Entwicklungen seit den frühen 1990er Jahren in den Blick: Dort sei ein Netzwerk entstanden, dem viele Neonazis bis weit ins Erwachsenenalter verbunden blieben.

zum Sammelband

Dossier zur Europawahl 2019

Vom 23. bis 26. Mai 2019 dürfen die BürgerInnen der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament wählen. In der Bundesrepublik Deutschland findet die Wahl am 26. Mai 2019 statt. Auf ihrer Website informiert die Bundeszentrale für politische Bildung über die Hintergründe der Wahl. Zudem bietet sie Ideen, Werkzeuge und Materialien für die pädagogische Begleitung der Wahl, sowohl im Unterricht als auch in der politischen Bildung.

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Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Mit der Studie »Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland« legt das Deutsche Kinderhilfswerk in dritter Auflage eine vollständig überarbeitete Analyse vor, in der die gesetzlichen Bestimmungen in den Bundesländern hinsichtlich der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen verglichen werden. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche in Deutschland dringend weiter ausgebaut werden müssen und der Partizipation von Kindern und Jugendlichen vor Ort oftmals nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert insbesondere die Ministerpräsidenten der Bundesländer auf, das Thema verstärkt auf die Agenda zu setzen und den Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen flächendeckend Geltung zu verschaffen.

Link zur Studie

Kindgerechte Fassung des Staatenberichts zur UN-Kinderrechtskonvention

Die Bundesregierung hat bei den Vereinten Nationen in Genf den Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes offiziell eingereicht. Zugleich ist der Bericht zur sogenannten UN-Kinderrechtskonvention in einer kindgerechten Fassung veröffentlicht worden. Der Staatenbericht, den das Bundeskabinett verabschiedet hat,  informiert auf insgesamt mehr als 400 Seiten umfassend über die wichtigsten Schritte zur Stärkung der Rechte von Kindern in Deutschland seit 2014.

Link zum Staatenbericht

Link zur Fassung für Kinder und Jugendliche

Magazin für Kulturelle Bildung befasst sich mit dem Begriff Heimat

Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin – oder zu wem? Wo bin ich willkommen? Womit bin ich verbunden? Wo fühle ich mich vertraut, sicher, anerkannt? In der ersten Ausgabe des Magazins der BKJ im Jahr 2019 geht es um Zugehörigkeit – zu Menschen, Orten, Geschichte(n) und zu kulturellen Praxen. Manche nennen es Heimat. Andere wehren sich gegen den missbrauchten und missverstandenen Begriff. Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit stehen zur Verfügung.

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Was geht für dich? Das Heft über die Europäische Union

Grenzkontrollen? Pommes-Verordnung? Gewährleistungspflicht? Die Europäische Union hat viele Aufgaben, und dieses Jahr wird auch das Europäische Parlament neu gewählt. Aber was das Ganze mit jungen Menschen zu tun hat, erfahren sie in der neusten Ausgabe von Was geht? – Das Heft über Europa und die Europäische Union der Bundeszentrale für politische Bildung.

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16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit

Die zeitweise vergriffene Publikation "16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit – Gelingensbedingungen für jugendgerechte Kommunen" ist wieder in gedruckter Form bei der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik verfügbar. Auf 90 Seiten werden die gesammelten Erkenntnisse aus dem dreijährigen Prozess "Jugendgerechte Kommunen" präsentiert. Hierbei werden Jugendliche, Fachkräfte der Jugendhilfe, Politik und Verwaltung einzeln und im Zusammenspiel in den Blick genommen.

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1x1 der digitalen Jugendbeteiligung

Der technologische Wandel und die damit aufkommenden digitalen Kommunikations- und Entscheidungswege geben Jugendlichen vielfältige neue Möglichkeiten, sich einzubringen. Das 1x1 der digitalen Jugendbeteiligung ist ein Wegweiser in dieser neuen Welt und stellt u. a. Tools und gute Beispiele aus der Praxis vor. jugend.beteiligen.jetzt bietet zudem eigene Open-Source-Tools an und entwickelt diese stetig weiter.

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Wegweiser zur Internationalen Jugendarbeit in Sachsen

In ihrer neuen Broschüre stellt das Projekt „Uferlos“ der AGJF Sachsen u. a. die 6 Phasen eines erfolgreichen Jugendaustausches, IJA  als Methode, als auch deren Vorteile vor.

Link zur Broschüre

Praxisportal für Kinder- und Jugendbeteiligung und Jugendbefragung

Seit dem 8. Dezember 2018 ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) mit einem neuen Praxisportal für Kinder- und Jugendbeteiligung online. Mit dem Onlineportal will die DKJS ländliche Kommunen dabei unterstützen, junge Menschen wirksam zu beteiligen. Auf dem Portal verfügbar sind verschiedene Arbeitsmaterialien, die für die (Jugend-)Arbeit in der Kommune verwendet werden können. Darüber hinaus wurde im Januar 2019 eine Jugendbefragung in drei sächsischen Gemeinden durchgeführt. Befragt wurden 285 Jugendliche im Alter von 11 bis 22 Jahren zu ihrem Verständnis von Beteiligung und zu wichtigen Themen in ihrer Gemeinde. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Link zu den Arbeitsmaterialien
Zu den Ergebnissen der Jugendbefragung

 

 Kultur macht stark

Kulturelle Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Wie können kulturelle Bildungskonzepte in einer zunehmend heterogenen und gespaltenen Gesellschaft aussehen, um wachsender Individualisierung etwas entgegenzusetzen? Was können ästhetisch-künstlerische Projekte für Gemeinsinn, Gemeinwohl und Demokratie leisten, wo gesellschaftliche Entwicklungen Menschenrechte in Frage stellen und Teilhabe behindern? Diesen Fragen geht ein Themenschwerpunkt auf der Wissensplattform „Kulturelle Bildung Online“ nach.

 

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