UNTERSTÜTZUNGSMASSNAHMEN in der CORONA-ZEIT

 BUNDESEBENE 

KULTUR.GEMEINSCHAFTEN - Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen
Förderprogramm für digitale Content-Produktionen in Kultureinrihtungen

Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN – KOMPETENZEN, KÖPFE, KOOPERATIONEN setzt an den Erfahrungswerten aus "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN 2020-2021" an und schafft über die Anregung der Kulturproduktion hinaus Fördermöglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung von MitarbeiterInnen in den geförderten Einrichtungen, fördert den Kompetenz- und Kapazitätsaufbau durch den Einsatz von Transformationsagenten und unterstützt den Aufbau von Kooperationen zwischen Einrichtungen auf lokaler oder regionaler Ebene, damit diese bei der Umsetzung der Transformationsprozesse voneinander lernen und ggf. Infrastrukturen sowie Ressourcen gemeinsam nutzen können.

Antragsfrist: 24.09.2021 // weitere Informationen

NEUSTART KULTUR - Programm 2
Förderung zur Stärkung kultureller und soziokultureller Programmarbeit unter Pandemiebedingungen

Programm 2 ist die Neuauflage der im vergangenen Jahr durchgeführten NEUSTART KULTUR Förderung zur Stärkung kultureller und soziokultureller Programmarbeit unter Pandemiebedingungen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) stellt dafür erneut 15 Mio. € zur Verfügung.

Antragsberechtigt sind Kulturzentren, soziokulturelle Zentren und weitere Einrichtungen und Initiativen mit kulturellem Schwerpunkt und entsprechendem Aktivitätsprofil – auch dezentrale Träger. Die Förderung der Programmarbeit umfasst einzelne Veranstaltungen sowie kontinuierliche Angebote wie Kurse, Workshops und offene Treffs. Dabei werden Grundkosten, aktivitätsbezogene Kosten und Personalkosten für die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Programmarbeit unter Pandemiebedingungen gefördert. Einrichtungen, die bereits eine NEUSTART KULTUR Förderung erhalten haben, können erneut eine Förderung ihrer Programmarbeit beantragen.

Informationsveranstaltung im Vorfeld: 14.09.2021 // 14:00-16:00 Uhr //  Link zu Zoom

Ausschreibung und weitere Informationen zu NEUSTART KULTUR - Programm 2

NEUSTART KULTUR: Profil Soziokultur
Träger der Soziokultur, Kulturellen Bildung & Medienarbeit - Förderung von Entwicklungsprozessen

Der Fonds Soziokultur e.V. legt mit Profil - Soziokultur ein neues Förderprogramm auf. Mit der Förderung unterstützt und begleitet der Fonds Soziokultur Träger der Soziokultur, der Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit bei Entwicklungsprozessen, die der Stabilisierung dienen. Gefördert werden Entwicklungsprozesse und die Organisations-entwicklung von freien, gemeinnützigen Trägern und Einrichtungen des soziokulturellen und kulturellen Feldes. Die Prozessvorhaben sollen dazu dienen, dass Kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung auch in unsicheren Zeiten auf der Basis eines klaren Profils und einer Finanzierungs- und Vernetzungsstrategie strukturell stabilisiert werden. Es können einzelne oder Verbundvorhaben mit bis zu drei Kooperationspartnern beantragt werden.

Antragsfrist: 30.09.2021 // weitere Informationen

AUF!leben - Zukunft ist jetzt
zur Förderung von Projekten der Kinder- & Jugendarbeit

Mit dem Zukunftsfonds im Programm AUF!leben sollen Projekte für Kinder und Jugendliche vor Ort gefördert werden. Dabei geht es um das Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts: Es sollen junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung und das soziale Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden. Die Förderbekanntmachung und eine erweiterte Fassung der FAQ mit Hinweisen zur Antragsstellung findet sich hier.

Ab sofort können Anträge für die Kategorien KOMPAKT (Wochenend- und Ferienprojekte mit einer Dauer von 2 bis 14 Tagen) und UMSETZUNGPARTNER (Rahmenkonzepte von Verbänden, die von den Mitgliedern einheitlich beantragt und umgesetzt werden können) gestellt werden. Für alle anderen Kategorien ist eine Antragstellung ab dem 01.11.2021 möglich.

Antragsfrist: 30.06.2022 // weitere Informationen

NEUSTART KULTUR: Internationale Tourförderung (Streaming)
Förderung von international ausgerichteten Streaming-Events / Streaming-Konzerte

Coronabedingt weitet die Initiative Musik ihre Tourförderung vorübergehend auf Streamingkonzerte aus. Eine Teilnahme an digitalen, international ausgerichteten Veranstaltungen soll damit auch ohne physischen Auftritt im Ausland gesichert werden.

Wer wird gefördert?

  • Solisten/-innen oder Ensembles aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Heavy Metal und elektronische Musik, die sich an digitalen, international ausgerichteten Steaming-Events (z.B. digitale Showcase-Festivals) beteiligen, welche sich vorrangig an ein Fachpublikum richten. Im Mittelpunkt der Förderung stehen Streamings mit Fokus auf absatzstarke Zielmärkte wie die USA, Kanada, Japan, Südkorea, Australien sowie Europa.

Was wird gefördert?

  • Ausgaben, die im Zusammenhang mit den Auftritten entstehen, z.B. Anmietung von Equipment/Technik und Studios, Honorare für Ton/LichttechnikerInnen
  • zusätzlich kann ein Zuschuss für begleitende PR gezahlt werden.
  • Konzerte, die sich ausschließlich an EndkonsumentInnen richten, sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der bewilligten Fördersumme richtet sich nach der Höhe der ungedeckten Ausgaben, mit einem maximalen Förderbetrag von 1.500 Euro pro SolokünstlerIn bzw. Band; es sind bis zu 3 Anträge pro Kalenderjahr möglich.
  • Bei der Finanzierung sind mindestens 10 Prozent Eigenmittel erforderlich.

Anträge für Internationale Tourförderung (Streaming) werden laufend bearbeitet. Der Antrag muss spätestens fünf Wochen vor Beginn der Produktion des Streamings eingereicht werden, sowohl online als auch postalisch mit Originalunterschrift.

Antragsberatung: Für Fragen zum Antrag und zum Verwendungsnachweis wenden Sie sich bitte an:
Julia Waldmann (Projektmanagerin Export-/Tourförderung)
T: +49 (0)30 – 531 475 45 – 43
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


weitere Infos:
https://www.initiative-musik.de/foerderprogramme/tourfoerderung/programmbeschreibung-streaming/

NEUSTART KULTUR: Förderprogramm für Livemusik-Veranstaltungen & Musikfestivals
Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur

Mit 80 bis maximal 100 Mio. € fördert die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR die Wiederaufnahme des Spielbetriebes durch Livemusik-Veranstalter und Musikfestivals aller Genres. Das Programm startete am 7. September 2020, die Frist zur Projektumsetzung wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. 

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Antragsberechtigt sind Veranstalter:innen von Livemusik-Programmen und/oder musikalischen Veranstaltungsreihen sowie Veranstalter:innen von Festivals mit überregionaler Bedeutung
  • Die Förderhöhe muss mindestens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

>> Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Initiative Musik zu finden. Es wird dazu auch eine telefonische Beratung angeboten.

NEUSTART KULTUR:  Stepping Out
Nationale Performance Netz

Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.

Die Antragstellung wird voraussichtlich ab Mitte Juli bis 1.Oktober 2021 möglich sein. Bei vorhandenen Mitteln sind ggf. weitere Vergaben möglich.

Antragsberechtigt sind EinzelkünstlerInnen, TanzdozentInnen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht maßgeblich öffentlich bzw. weniger als 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden. Das Projekt wird im Wesentlichen in Deutschland erarbeitet/ realisiert.

Die Mindestsumme der beantragten Förderung sollte in der Regel 10.000,- EUR betragen und darf die Höchstsumme von 50.000 ,- EUR nicht übersteigen.

weitere Informationen: https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

NEUSTART KULTUR:  dive in - Programm für digitale Interkationen
Kulturstiftung des Bundes (abgeschlossen/ausgelaufen)

Das Programm fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Vermittlung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.  

Antragsberechtigt sind gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen in allen künstlerischen Sparten, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten, Soziokulturelle Zentren sowie Festivals mit Sitz in Deutschland. Die antragstellenden Institutionen müssen eine rechtsfähige juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts sein und regelmäßig öffentliche Veranstaltungen anbieten (Ausstellungen, Veranstaltungen, Lesungen, Aufführungen, Konzerte o.ä.).

Die Finanzierung muss einen gesicherten Anteil an baren Eigen- und/oder Drittmitteln in Höhe von mindestens 10 Prozent der Gesamtausgaben aufweisen. Weitere Eigen- und/oder Drittmittel können darüber hinaus eingebracht werden.

Antragsschluss für die einzureichenden Anträge ist Mittwoch, der 15. September 2021. Das ausgefüllte Antragsformular und die Unterlagen sind über das Online-Portal einzureichen.

Für das Programm erhält die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 31,3 Mio. € aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR.

Online-Antragsberatung
Alle Informationen zu den Förderbedingungen – etwa, wer antragsberechtigt ist, welche Vorhaben wir im Programm fördern, welche Unterlagen für einen Antrag einzureichen sind und in welcher Höhe wir fördern – finden Sie in den Fördergrundsätzen.

>> Details zum Antragsverfahren werden Anfang Mai auf der Website der Kulturstiftung des Bundes veröffentlicht

NEUSTART KULTUR: Förderung von Kunstvereinen
Stiftung Kunstfonds (abgeschlossen/ausgelaufen)

Kunstvereine mit Sitz in Deutschland können Zuschüsse für Ausstellungsvorhaben, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 umgesetzt oder begonnen werden, in Höhe von 3.000 € bis 35.000 € beantragen. Ein Eigenanteil von 10% ist erforderlich.
Antragsberechtigt sind Kunstvereine, die ein eingetragener gemeinnütziger Verein sind und zeitgenössische bildende Kunst zeigen, vermitteln und fördern. Dabei darf der Fokus nicht im Wesentlichen auf der Ausstellung und Vermittlung von Kunst der eigenen Vereinsmitglieder liegen.
Der Kunstverein muss seit mindestens drei Jahren bestehen, regelmäßige Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit vorweisen sowie regelmäßige Öffnungszeiten haben. Der Juryentscheid erfolgt im September 2021.

Antragsfrist: 15.07.2021 // weitere Informationen

NEUSTART KULTUR : Förderung partizipativer Kulturprojekte
Fonds Soziokultur (abgeschlossen/ausgelaufen)

Dieses Sonderprogramm fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Träger der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen MitarbeiterInnen die zusammen mit Netzwerken vor Ort neue Wege gehen möchten. Für die Maßnahme stehen insgesamt 11 Mio. € zur Verfügung.

>> Die erste von mehreren Ausschreibungen startete am 15. August 2020, alle Termine und Ausschreibungen finden Sie hier (Die aktuellen Termine wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht).

NEUSTART KULTUR : tanz digital - Programm für mediale Präsentation
(abgeschlossen/ausgelaufen)

Mit „tanz digital“ startet ein weiteres NEUSTART KULTUR Förderprogramm für den Tanz in Deutschland. KünstlerInnen, Ensembles und Institutionen des Tanzes sollen mit der Förderung bei der medialen Präsentation ihrer künstlerischen Produktionen gestärkt und bei der Erprobung neuer technischer Mittel unterstützt werden. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 30.000 €. Bei einer Kooperation mit den Archiven des Tanzes können bis zu 40.000 € beantragt werden.

>> Antragsfrist: 10.05.2021 // weitere Informationen & Antragsstellung

Kultursommer 2021 (abgeschlossen/ausgelaufen)

Um Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten in den Sommermonaten zu eröffnen, lobt die Kulturstiftung des Bundes das Programm „Kultursommer 2021“ aus. Es unterstützt Städte und Gemeinden darin, Kulturprogramme im öffentlichen Raum für die Zeit nach dem Lockdown zu gestalten. Gefördert werden z.B. Open-Air-Konzerte, Theater-aufführungen, Lesungen, Performances und Ausstellungen im öffentlichen Stadtraum, die Hilfen sollen vor allem Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szenen, lokalen Akteuren und Bündnissen sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen. Für den „Kultursommer 2021“ stehen bis zu 30,5 Mio. € aus dem Rettungsprogramm des Bundes NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Landkreise und kreisfreie Städte. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller neben einem vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm ein Hygienekonzept für die geplanten Veranstaltungen umsetzen. 

 >> Antragsfrist: 22.04.2021 // weitere Informationen & Antragsstellung

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen - Modul: Wirtschaftlichkeitshilfe
(bis zu 2.000 Personen)

Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen geben wir nun eine Perspektive. Wir stellen zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung, damit der Neustart gelingt. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hilft mit dem Modul WIRTSCHAFTLICHKEITSHILFE

Eine Wirtschaftlichkeitshilfe gewährleistet, dass Veranstaltungen auch dann durchgeführt werden können, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes weniger Besucherinnen und Besucher zugelassen sind und somit weniger Tickets verkauft werden können. Deshalb gibt es einen Zuschuss auf die Einnahmen aus Ticketverkäufen, um die Finanzierungslücke solcher Veranstaltungen zu schließen.

Die Hilfe steht für Kulturveranstaltungen zur Verfügung, die im Juli 2021 für bis zu 500 und ab August 2021 für bis zu 2.000 BesucherInnen geplant werden. Dabei sind die geltenden Corona-Schutzkonzepte und die zugelassene Höchstzahl an ZuschauerInnen zu beachten. Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste der Veranstalter ausgeglichen. Bei Pandemie-bedingter Verringerung der Zahl der Teilnehmenden um mindestens 20 Prozent bezuschusst die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus bis zu 500 verkauften Tickets im Juli 2021 bzw. den ersten 1.000 verkauften Tickets ab August 2021 um bis zu 100 %. Für jedes verkaufte Ticket erhalten die Veranstalter also den gleichen Ticketpreis nochmals als Zuschuss. Die Förderung durch die Wirtschaftlichkeitshilfe ist kostenbasiert und kann nicht höher sein als die auftretende Finanzierungslücke zwischen den Kosten der Veranstaltung und den erzielten Einnahmen. Die Wirtschaftlichkeitshilfe ist bei 100.000 € pro Kulturveranstaltung gedeckelt. Es ist eine gesonderte Regelung für Veranstaltungen vorgesehen, die regulär am selben Veranstaltungsort wiederholt werden - etwa für Filmvorführungen im Kino. Die Ausreichung der Mittel erfolgt nach dem Windhundprinzip.

Die Antragstellung begann am 15.06.2021 für Veranstaltungen, die ab dem 01.07.2021 stattfinden

https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/foerderung#wirtschaftlichkeitshilfe

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen - Modul: Ausfallabsicherung
(ab 2.000 Personen)

Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen geben wir nun eine Perspektive. Wir stellen zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung, damit der Neustart gelingt. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hilft mit dem Modul AUSFALLABSICHERUNG

Der Sonderfonds sichert größere Kulturveranstaltungen ab, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen für mehr als 2.000 BesucherInnen ab dem 1. September 2021 geplant werden. Im Falle einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder Reduzierung der Teilnehmerzahl oder einer Verschiebung übernimmt der Ausfallfonds maximal 80 % der dadurch entstandenen Ausfallkosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Mio. € pro Veranstaltung.
Die Veranstalter registrieren die Kulturveranstaltung vor der geplanten Durchführung auf der IT-Plattform der Länder und legen dabei auch eine Kostenkalkulation und ein geeignetes Hygienekonzept oder ähnliche Dokumente vor. Tritt der Schadensfall ein, kann die Förderung beantragt werden. Die konkreten Verluste und entstandenen Kosten werden dabei von den Veranstalterinnen und Veranstaltern nachgewiesen und von prüfenden Dritten bestätigt.

https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/foerderung#ausfallabsicherung

Schutzschirm LIVE - GEMA

GEMA-Mitglieder können unter folgenden Bedingungen Vorauszahlungen aus dem „Schutzschirm LIVE“ beantragen:

1. Die antragstellende Person ist GEMA-Urheber, also Komponist oder Textdichter.

2. Antragsberechtigt sind GEMA-Urheber, die von der GEMA für das Geschäftsjahr 2018 Gesamtausschüttungen zwischen 100 Euro netto und 30.000 Euro netto erhalten haben. Von diesem Aufkommen müssen mindestens 50 % auf das Gesamtaufkommen des Mitglieds in folgenden Sparten und Segmenten entfallen sein

  • Sparte U: Inkassosegmente 1-9 (einschließlich M-Zuschlag)
  • Sparte E
  • Sparte BM.

Das Vorliegen dieser Aufkommensvoraussetzungen wird von der GEMA automatisch geprüft.

3. Bei Vorliegen der vorstehenden Voraussetzungen kann das Mitglied eine Vorauszahlung beantragen. Die Höhe der Vorauszahlung beträgt grundsätzlich 100% der Ausschüttungssumme, die das Mitglied für das Geschäftsjahr 2018 in den unter 2. genannten Sparten und Segmenten erhalten hat, jedoch mindestens 300 Euro netto.
Der für die antragsberechtigte Person zur Verfügung stehende Betrag wird von der GEMA automatisch berechnet und über das GEMA Online Portal angezeigt.

4. Die Antragsstellung ist ausschließlich über das GEMA Onlineportal für Mitglieder auf der GEMA-Website möglich. Es ist nicht möglich, dass ein Bevollmächtigter über seinen Portalzugang einen Antrag für den Urheber stellt.
Bitte beachten Sie: Sollten Sie noch keinen Account für das GEMA Onlineportal haben, können Sie sich hier registrieren. Loggen Sie sich anschließend ein, füllen Sie das Freischaltungsformular aus und senden es als PDF-Anhang an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Betreff: Schutzschirm Live. Sie erhalten automatisch eine E-Mail, wenn Sie freigeschaltet wurden.

5. Die Antragsstellung ist ab sofort möglich, Anträge werden sukzessive entsprechend ihrem Eingang bearbeitet.

6. Die Vorauszahlung wird unmittelbar dem Mitgliedskonto des Antragstellers gutgeschrieben. Ist das Mitgliedskonto mit einer Forderung Dritter belastet, ist eine Vorauszahlung an den Antragsteller nicht möglich, es sei denn, dass die Gläubiger einer Vorauszahlung zustimmen.

7. Die Vorauszahlung wird mit dem künftigen Aufkommen des Berechtigten verrechnet. Die Verrechnung ist nicht auf das Aufkommen in den unter 2. genannten Sparten und Segmenten beschränkt. Die GEMA wird die Verrechnung unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf den Musikmarkt nicht vor der Hauptverteilung in den Live-Sparten für das Geschäftsjahr 2021 (Ausschüttungstermin voraussichtlich 1.6.2022) durchführen.

8. Auf die Gewährung der Vorauszahlung besteht kein Rechtsanspruch.

Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Zuwendungsempfänger:
  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen
  • Solo-Selbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe im Hauptberuf
  • gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, wenn sie dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind und sich nicht überwiegend durch öffentliche Gelder finanzieren
Zuwendungsvoraussetzungen:
  • Betriebsstätte im Freistaat Sachsen
  • angemeldet bei deutschem Finanzamt
  • keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zum 31.12.19
  • Geschäftstätigkeit musste infolge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen eingestellt werden
  • Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mehr als 60 % gegenüber April/Mai 2019 eingebrochen
  • Bestätigung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erforderlich
Art/Höhe der Zuwendung:
  • Zuschuss für max. 4 Monate (Sept. bis Dez.)
  • bis 12.000 € für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
  •  bis 20.000 € für 4 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten
  • bis zu max. 2000.000 € für 4 Monate bei mehr als 10 Beschäftigten
Bedingungen:
  • Anträge können ausschließlich über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden.
    Weitere Bearbeitung erfolgt dann über SAB
  • Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden
  • Unternehmen, die Soforthilfen des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, aber weiter von maßgeblichen Umsatzausfällen betroffen sind, können erneut beantragen.
  • Inanspruchnahme der Soforthilfe schließt eine zeitgleiche Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe nicht aus (wird verrechnet)
Verwendung Förderung:
vertraglich begründete und behördlich festgesetzte sowie nicht einseitig veränderbare Fixkosten - z. B.:
  • Mieten & Pachten
  • Zinsaufwendungen und Finanzierungskosten-anteil für Leasingraten
  • Kosten für notwendige Instandhaltungen, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen
  • Grundsteuern
  • betriebliche Lizenz-gebühren
  • Versicherungen & Abonnements
  • Kosten für Auszubildende
  • anteilig Personalkosten
Hinweise zum Programm:
  • Gesamtvolumen: 25 Mrd. Euro
  • Überbrückungshilfe II für die Monate Sept.-Dez. 2020 - Antragsschluss 31.01.2021

  • es folgt ab Januar 2021 Überbrückungshilfe III mit Neustarthilfen für Solo-Selbständige
    • Verlängerung der Überbrückungshilfe II mit Verbesserungen für Soloselbstständige
    • Laufzeit der Überbrückungshilfe III: Januar 2021 bis Juni 2021
    • Bestandteil der Überbrückungshilfe III ist die „Neustarthilfe für Soloselbständige“:
      Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen.
      Diese Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 € und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.
      Dieses Geld kann auch für Miete und andere Lebenshaltungskosten verwendet werden.
  • Zuschuss aus Überbrückhungshilfe II kann nicht für Lebenshaltungskosten oder Unternehmerlohn eingesetzt werden

Link zum Programm

Überbrückungshilfe III

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
    Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
     
  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Mio. € pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 €) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
     
  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unter-nehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 € statt der bislang vorgesehenen 50.000 € für einen Fördermonat möglich.

  • Neustarthilfe für Soloselbständige, also auch Kunst- und Kreativschaffende. Im Rahmen dieser Maßnahme kann eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 € beantragt werden.

  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen: z.B., Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden (z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops).

weitere Informationen // Infografik des BMF zu den aktuellen Corona-Hilfen

Überbrückungshilfe III Plus

Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

weitere Informationen

 

SACHSEN 

Corona-Hilfen für freie Musikschulen sowie freie & private Musik- und TanzlehrInnen

Ab dem 16. Juni 2021 können auch die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen Corona-Hilfen beantragen.

Diese dienen der Überbrückung finanzieller Engpässe, die zwischen 1. Januar 2021 und 23. Juli 2021 entstanden sind bzw. entstehen, speziell:

  • Einnahmeausfälle aus Unterrichtsgebühren von freien Musikschulen während der Geltungsdauer der jeweiligen Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie bzw. Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung
  • Einnahmeausfälle aus ausfallenden Honoraren von freiberuflichen Anbieterinnen und Anbietern von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht während der Geltungsdauer der jeweiligen Corona-Maßnahmen.

Die Zuwendungen werden in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Festbetragsfinanzierung gewährt. Die Anträge können bei der SAB gestellt werden.

Antragsfrist: 31.07.2021 // weitere Informationen

"Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur" für gemeinnützige Kulturträger

Zuwendungsempfänger:
  • Träger von kleinen/ mittleren kulturellen Spielstätten ( Darstellende Künste und Musik), die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbtständige Angehörige der freien Beurfe sind.
  • gemeinnützig anerkannte juristische Personen des Privatrechts
  • juristische Personen (auch Personengesellschaften) des Privatrechts ohne anerkannte Gemeinnützigkeit, die satzungsgemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche tätig sind:
    • Bibliotheken,
    • Literatur,
    • Bildende Kunst,
    • Darstellende Künste,
    • Film,
    • Heimat- und sonstige Kulturpflege (inkl. Festivals),
    • Museen, Sammlungen, Ausstellungen,
    • Musik,
    • Soziokultur
  • FreiberuflerInnen sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Zuwendungsvoraussetzungen:
  • Sitz bereits vor dem 15.03.2020 in Sachsen und überwiegend in Sachsen tätig
  • keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten vor dem 31.12.2019
    zusätzlich für Einzelunternehmer/-innen:
  • hauptsächlicher Unternehmenszweck ist der Betrieb einer kulturellen Spielstätte
  • mind. 24 Veranstaltungen pro Jahr
  • öffentliche Zugänglichkeit der Veranstaltungen
  • Kapazität der Spielstätte: max. 2000 Plätze (sitzend/stehend)
Art/Höhe der Zuwendung:
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Höhe: je nach Liquditätsbedarf bis zu 10.000 €
  • in begründeten Einzelfällen Zuschuss bis 50.000 €
Bedingungen:
  • Liquiditätsbedarf ergibt sich aus der Summe der coronabedingten Mehrausgaben und weiteren lfd. Betriebsausgaben.
  • Einnahmen, die zwischen 15.03.20 und 31.12.20 entstehen, werden bei der Ermittlung des Liquiditätsbedarfs abgezogen.
  • entsprechende andere Förderungen/Zuschüsse sind zu berücksichtigen/gegen-zurechnen
Verwendung Förderung:
  • Überbrückung finanzieller Engpässe, die während der Corona-Pandemie im Verlauf des Jahres 2020 entstehen und die Existenz des Trägers/-in bedrohen.
  • geltend gemacht werden können coronabedingte Mindereinnahmen (Einnahmeausfälle) und zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben).
Hinweise zum Programm:
  • Antragszeitraum für Liqudititäsbedarf im Jahr 2021: 01.01.2021  bis 20.11.2021
  • Zuständige Stelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB). Sofern der Antragsteller noch kein Nutzer des SAB-Portals ist, muss er sich zunächst online bei der SAB registrieren, um dann den Antrag online ausfüllen zu können. Bei Problemen mit der Antragstellung können sich die Träger an die Beratungs-Hotline der SAB wenden (Tel. 0351/4910-1100; Mo-Fr 7 - 18 Uhr, Sa 12- 18Uhr).  

Link zum Programm // Link zur Richtlinie

Erstattung wegen Verdienstausfall aufgrund von Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes einer häuslichen Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, enthält grundsätzlich eine Entschädigung.

Bei Entschädigungszahlungen für Unternehmen und Selbstständige vor dem Hintergrund des Corona-Virus durch die Landesdirektion Sachsen gilt die zwingende Vorrausetzung, dass Beschäftigte eines Unternehmens oder Selbstständige durch ein sächsisches Gesundheitsamt einem Tätigkeitsverbot/einer Quarantäne unterliegen müssen!

Weitere Informationen: https://www.lds.sachsen.de/soziales/

So geht sächsisch. — Kultur Digital

Das Programm bietet sächsischen KünstlerInnen die Möglichkeit, im Rahmen einer Kooperation mit der Dachmarke des Freistaates „So geht sächsisch.“ ihr konkretes Projekt umzusetzen und zugleich von deren Bekanntheit und Reichweite zu profitieren.

Zuwendungsempfänger: freischaffende, hauptberuflich tätige KünstlerInnen

Zuwendungsvoraussetzungen: Wohnsitz/Schaffens-mittelpunkt im Freistaat Sachsen

Art/Höhe der Zuwendung/ Fördergegenstand: Projektförderung

Bedingungen: digitale Projekte, die die kulturelle Vielfalt im Internet steigern, Social-Media-Tauglichkeit; müssen über die Kommunikationskanäle von So geht Sächsisch ausgespielt werden

Verwendung Förderung: Aufwandsentschädigungen; KünstlerInnenhonorare; Künstlersozialabgaben

Hinweise zum Programm: Stipendiaten des Denkzeit-Stipendiums können sich um diese Förderung nicht bewerben

 

Weitere Informationen: https://www.so-geht-saechsisch.de/kultur-digital

Kleinprojektefonds der Kulturstiftung

Mit dem Kleinprojektefonds fördert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens. Das Programm wurde 2019 ins Leben gerufen und bietet kleineren Projekten eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit.

Fördergegenstand: Kleinere Kunst- und Kulturprojekte in ländlichen Regionen Sachsens

Förderhöhe: bis zu 100 % der Gesamtausgaben, max. 5.000 Euro

Eigenanteil:  erwünscht, aber nicht erfordert

Antragsfrist: mind. 4 Wochen vor Projektbeginn

Antragstellung:  pdf-Antragsformular, per E-Mail >> Ab dem 01. Februar können Vorhaben in 2021 beantragt werden.

weitere Informationen

 

 LOKALE EBENE

Dresden: Corona-Bewältigungsfonds 2021

Corona-Bewältigungsfonds 2021
Das Budget für das Projekt Förderung Großveranstaltungen beträgt 555.000 Euro, der Zeitraum umfasst Juni 2021 bis Dezember 2022. Der Fonds dient der Unterstützung von eintrittsfreien und nicht eintrittsfreien Großveranstaltungen, die hauptsächlich unter freiem Himmel im öffentlichen Raum und in privaten Veranstaltungsorten stattfinden. Nicht verbrauchte Mittel aus 2021 können (aufgrund der Laufzeit bis Ende 2022) ins Folgejahr übertragen werden. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben zählen auch Aufwendungen für die Entwicklung und Umsetzung von Hygienekonzepten und -maßnahmen.
Antragsfristen:

  • 07.2021 (Anträge auf Förderung von Großveranstaltungen, die im zweiten Halbjahr 2021 stattfinden)
  • 10.2021 (Förderanträgen für Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2022)
  • 04.2022 (Förderanträgen für Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2022)

Einmalige Aufstockung Kommunale Kulturförderung
Zur Verstärkung der Dresdner Sommerbespielung wird die allgemeine Projektförderung Kultur im zweiten Halbjahr 2021 mit 100.000 € für öffentlich zugängliche Projekte aufgestockt. Zudem werden durch eine Aufstockung des Budgets für die Kleinprojekteförderung um 45.000 € kurzfristig entstandene Projekte lokaler Kulturschaffender zusätzlich förderbar sein. Ein Vergabeschwerpunkt liegt hier ebenfalls auf Projekten, welche die Dresdner Sommerbespielung 2021 unterstützen.

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Dresden:Wir gestalten Dresden: Corona-Matching-Fonds

Eine Teilsumme des Corona-Bewältigungsfonds in Höhe von 40.000 € wird über ein Crowdfunding-Portal ausgegeben und dient dazu, weitere Finanzmittel für Kulturvorhaben der privaten Kultur- und Kreativwirtschaft zu mobilisieren.
Bereits 2020 konnten innerhalb des Sonderprogramms „Kunst trotzt Corona“ mit einem Matching-Fonds sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Die eingesetzte Fördersumme 2020 wurde durch private Crowdfunding-Gelder annähernd verdreifacht.

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Dresden:Wir gestalten Dresdne: Schaufenster "Kunst & Kultur

Mit dem Schaufenster „Kunst & Kultur” werden im Rahmen des Dresdner Kultursommers 2021 über die Stadt Dresden verteilt leerstehende Ladenflächen erschlossen und durch KünstlerInnen wieder zu neuem Leben erweckt. Touristen können die Vielfalt und das kreative Potenzial der Stadt, die Menschen und deren Geschichten erfahren. Die „Schaufenster“ geben Kreativen aus Dresden die Chance, ihre Ideen und Werke zu präsentieren. Sie zeigen den Ideenreichtum und die Vitalität der lokalen Kultur- und Kreativschaffenden. Als flexible Ausstellungsräume sind sie zugleich Veranstaltungs- und Begegnungsorte, Off-Spaces und Pop-up-Stores. Über mehrere Wochen hinweg können hier KünstlerInnen sowohl ihre Arbeiten und künstlerischen Werke präsentieren als auch kleine Konzerte und Performances darbieten. Dafür können sich KünstlerInnen sowie Akteure der lokalen Kultur- und Kreativwirtschaft bewerben. Eine Jury wird unter den eingereichten Konzepten spartenübergreifend Projekte auswählen und die Umsetzung dieser kuratieren. Koordiniert und umgesetzt wird das Projekt mit einem Budget von 110.000 € durch Wir gestalten Dresden - Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft. 

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Dresden:Nothilfe-Fonds "Corona-Lichtblick" für Kulturschaffende

Die Dresdner Stiftung Lichtblick gewährt Selbstständigen unter dem Titel “Corona-Lichtblick” Soforthilfen in Höhe von einmalig max. 500 €.

Antragsberechtigt sind selbstständige Einzelpersonen, die kurzfristig Unterstützung zum Lebensunterhalt benötigen und keine anderweitige Hilfe finden, da sie weder angestellt sind, noch Leistungen aus Arbeitslosengeld I oder II beziehen. Unternehmen und Vereine sind nicht antragsberechtigt.

Informationen & Antragstellung: Lichtblick Sachsen

Antragsfrist: 31. August 2021

Dresden: Kultursommer 2021 (abgeschlossen/ausgelaufen)

Die Landeshauptstadt Dresden möchte sich auf das Förderprogramm “Kultursommer 2021” bewerben. KünstlerInnen, die im 2. Halbjahr 2021 oben genannte Veranstaltungen o. Ä. planen, können sich an das Amt für Kultur und Denkmalschutz wenden. Den Förderkriterien entsprechende Vorhaben werden in einen gemeinsamen Antrag aufgenommen. Sollte die Landeshauptstadt Dresden einen positiven Bescheid erhalten, werden die bewilligten Vorhaben anteilig gefördert. Rückfragen an: Stephan Hoffmann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bzw. Sophia Kontos (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). 

>> Antragsfrist: 22.04.2021 // weitere Informationen & Antragsstellung

Dresden: Kunst trotzt Corona (abgeschlossen/ausgelaufen)

Das Förderprogramm für lokale Unternehmen und Initiativen im Kulturbetrieb und in der Kultur- und Kreativwirtschaft, geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit >Wir gestalten Dresden< stellt die Landeshauptstadt Dresden 45.000 € für Ihre Projekte über die Crowdfundingplattform startnext bereit. Ab sofort können sich Dresdner Crowdfundingprojekte über die Plattform auf einen Zuschuss des Kunst-trotzt-Corona-Matchingfonds bewerben. Verdoppelt wird dabei jeder über das Publikum (die Crowd) eingeworbene Euro. Maximal stehen bis zu 2.500 € pro Projekt zur Verfügung.

Der Matchingfonds wird zunächst bis zum 13. Dezember 2020 laufen und unterstützt dabei Projekte und Veranstaltungen, die von Dresdner Unternehmen in Dresden durchgeführt werden.

weitere Informationen:  www.wir-gestalten-dresden.de/kunst-trotzt-corona

Dresden: SOS for Culture / #supportyourlocalartists (abgeschlossen/ausgelaufen)

Die von Wir gestalten Dresden zwei Wochen nach dem Shut-Down initiierte Spendenkampagne #supportyourlocalartists wird zusammen mit der Initiative SOS for culture fortgeführt. Dort können Einzelpersonen (Solo-Selbstständige, FreiberuflerInnen) einmalig eine Spende von bis zu 500 € als Unterstützung zum Lebensunterhalt beantragen. Die antragstellenden Personen dürfen dabei weder angestellt sein noch Leistungen aus dem Arbeitslosengeld I oder II beziehen.

Weitere Informationen: https://www.sosforculture.de/

Leipzig: Grünauer Kultursommer (abgeschlossen/ausgelaufen)

Zur Umsetzung des Grünauer Kultursommers sind Leipziger KünstlerInnen und Kulturschaffende, aufgerufen, sich mit Ideen, Projekten, Angeboten zu bewerben. Von Juni bis September 2021 findet das Kulturfestival "Grünauer Kultursommer“ im Leipziger Westen statt. Entlang der Alten Salzstraße organisieren AkteurInnen aus Grünau, Vereine und Einrichtungen in Kooperation mit Grünauer Kulturaktiven kulturelle Veranstaltungen und Angebote für die BewohnerInnen des Stadtteils. 

>> Antragsfrist: 19.04.2021 // weitere Informationen & Antragsstellung 

Soforthilfe: Corona-Lichtblick für unsere "Freien"

 

Ob selbständige Künstler, Freischaffende oder Solo-Selbstständige: Manche von ihnen trifft die Corona-Krise so hart und unmittelbar, dass sie nicht wissen, wie sie und ihre Familien jetzt über die Runden kommen sollen.  Wo staatliche Programme nicht greifen, zu lange dauern oder nicht in Frage kommen, weil Kredite nicht zurückgezahlt werden können, hilft der Corona-Lichtblick mit einmalig 500 €, vorerst aber leider nur für Betroffene aus dem Regierungsbezirk Dresden und Döbeln.

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 ALLGEMEINE HILFELEISTUNGEN

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Tätigkeitsverbot

Bei Entschädigungszahlungen für Unternehmen und Selbstständige vor dem Hintergrund des Corona-Virus durch die Landesdirektion Sachsen gilt die zwingende Vorrausetzung, dass Beschäftigte eines Unternehmens oder Selbstständige durch ein Gesundheitsamt einem Tätigkeitsverbot/einer Quarantäne unterliegen müssen! Die Anträge gemäß § 56 IfSG sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen.

Antrag auf Erstattung von Arbeitgeberaufwendungen /// Antrag auf Entschädigung (für Selbstständige)

Kurzarbeitergeld

 

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen.

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/mit-kurzarbeit-gemeinsam-beschaeftigung-sichern.html

Steuerregeln für Corona-Hilfen erweitert

Gemeinnützige Organisationen können ihren Beschäftigten das Kurzarbeitergeld aus eigenen Mitteln bis zu einer Höhe von insgesamt 80 Prozent des bisherigen Entgelts aufstocken, ohne dass dadurch die Gemeinnützigkeit aberkannt wird. Voraussetzung ist, dass die Aufstockung einheitlich für alle Arbeitnehmer erfolgt. Wer mehr aufstocken will, muss die Marktüblichkeit und Angemessenheit begründen. Zudem werde es gemeinnützigkeitsrechtlich nicht beanstandet, wenn die Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen weiterhin geleistet werde, obwohl eine Ausübung der Tätigkeit aufgrund der Corona-Krise nicht oder teilweise nicht möglich ist, heißt es im BMF-Schreiben vom 26. Mai 2020. Damit ergänzt das BMF sein Schreiben vom 9. April 2020.

Die Situation der Covid-19-Pandemie bedingt die Erweiterung und Verlängerung der Verwaltungs- und Vollzugserleichterungen des Jahres 2020 auch im Jahr 2021 zur Anwendung zu bringen. Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben daher beschlossen, die in den BMF-Schreiben vom 9. April 2020 (BStBl I S. 498) und vom 26. Mai 2020 (BStBl I S. 543) enthaltenen Verwaltungsregelungen zu verlängern und zu erweitern.

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Künstlersozialversicherung: Hinweise für selbstständige KünstlerInnen, PublizistInnen und abgabepflichtige Unternehmen

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt.

Nachstehend finden Sie eine aktualisierte Zusammenfassung über die getroffenen Maßnahmen und die möglichen Rechtsfolgen.

Maßnahmen für Versicherte:

  • Zahlungserleichterungen / Zahlungsaufschub
  • Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens
  • Wenn das Arbeitseinkommen nur noch geringfügig ist
  • Auswirkungen von „Corona-Soforthilfen“ auf das Arbeitseinkommen

 

Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen:

  • Termin zur Abgabe der Meldung abgabepflichtiger Entgeltzahlungen des Jahres  2019 -> 31.03.2021
  •  Zahlungserleichterungen -> Möglichkeit, einen formlosen schriftlichen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung
  • Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlung

Link zu detaillierten Informationen

Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu Einschränkungen in vielen Bereichen des Privat- und Wirtschaftslebens geführt. Aktuell gilt das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Insolvenzrecht bis zum 31. Januar 2021. Das Kabinett hat nun eine Formulierungshilfe beschlossen. Damit soll die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 verlängert werden, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern.

Finanzielle Hilfen müssen genutzt werden

Die Verlängerung soll den Schuldnern zugutekommen, die einen Anspruch auf finanzielle Hilfen aus den aufgelegten Corona-Hilfsprogrammen haben und deren Auszahlung noch aussteht. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass die Hilfe bis zum 28. Februar 2021 beantragt wird und die erlangbare Hilfeleistung zur Beseitigung der Insolvenzreife geeignet ist. Auf die Antragstellung kommt es jedoch ausnahmsweise nicht an, wenn eine Beantragung der Hilfen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen bis zum 28. Februar 2021 nicht möglich ist. In diesen Fällen soll auf die Antragsberechtigung abgestellt werden.

Schwierigkeiten müssen pandemiebedingt sein

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gilt aber nur, wenn die Krise pandemiebedingt ist und mit einer Auszahlung der Hilfen zu rechnen ist. Schließlich muss durch die staatlichen Gelder eine Überlebenschance für das Unternehmen bestehen.

Die neuen Regelungen sollen ab dem 1. Februar 2021 gelten und sich damit nahtlos an das bestehende Gesetz anschließen.

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Lüftungsanlagen für Kultureinrichtungen

 

Empfehlungen für Kulturorte mit moderner, leistungsfähiger Lüftungsanlage

Kultureinrichtungen mit sitzendem Publikum können unter bestimmten Voraussetzungen auch in der Pandemie so geöffnet werden, dass das Infektionsrisiko dort minimal ist. Auch bei anderen Einrichtungen mit beweglichem Publikumsverkehr sei das möglich; dort sei entscheidend, dass sich keine Gruppen von Menschen vor den Exponaten bilden. Voraussetzung für eine sichere Öffnung seien immer eine leistungsfähige Lüftungsanlage, ausreichend Abstand und das Tragen medizinischer Masken. Das Eckpunkte-Papier enthält Checklisten und Beispielrechnungen, mit denen Institutionen für die konkrete Lage vor Ort spezifisch angepasste Öffnungs- und Betriebskonzepte erarbeiten können. Für Investitionen stehen den Kultureinrichtungen Förderprogramme des Bundes zur Verfügung. Für überwiegend öffentlich geförderte Einrichtungen kommt das Bundesprogramm zur Corona-gerechten Um- und Aufrüstung raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten in Frage.

Link zum Gutachten

Programme Lüftungsanlagen für überwiegend öffentlich geförderte Kultureinrichtungen

Programme Lüftungsanlagen für nicht überwiegend öffentlich geförderte Kultureinrichtungen

BMF verlängert Erleichterungsreglungen

 

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die steuerlichen Maßnahmen für gemeinnützige Einrichtungen im Rahmen der Corona-Pandemie bis Ende 2021 verlängert.

Dazu gehören insbesondere:

  • Aufstockung Kurzarbeitergeld bis 80% des bisherigen Entgeltes für die eigenen MitarbeiterInnen
  • Weiterzahlung der Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen, obwohl eine Ausübung der Tätigkeit aufgrund der Corona-Krise (zumindest zeitweise) nicht mehr möglich ist.
  • Einkaufsdienste oder vergleichbare Dienste für von der Corona-Krise Betroffene sind für die Steuerbegünstigung unschädlich.
  • Gemeinnützige Einrichtung ohne entsprechende Satzungszwecke dürfen Mittel, die sie für die Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene erhalten haben, Änderung ihrer Satzung für die Corona-Hilfe selbst verwenden.
  • Es ist ausnahmsweise auch unschädlich für die Gemeinnützigkeit, wenn eine Einrichtung sonstige vorhandene Mittel, die nicht anderweitig gebunden sind zur Unterstützung für von der Corona-Krise Betroffene einsetzt. Das gilt auch für die Überlassung von Personal und von Räumlichkeiten.
  • Stellen gemeinnützige Einrichtungen entgeltlich Personal, Räumlichkeiten, Sachmittel oder andere Leistungen in Bereichen zur Verfügung, die für die Bewältigung von Auswirkungen der Corona-Krise notwendig sind (z. B. an Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime), dürfen diese Betätigungen sowohl ertragsteuerlich als auch umsatzsteuerlich dem Zweckbetrieb zugeordnet werden.
  • Der Ausgleich von Verlusten, die gemeinnützige Organisationen nachweislich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise bis zum 31. Dezember 2021 im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung entstehen, mit Mitteln des ideellen Bereichs, Überschüssen aus Zweckbetrieben, oder der Vermögensverwaltung ist unschädlich für die Gemeinnützigkeit

Quelle: Vereinsknowhow // Vereinsbrief Nr. 403

Kinderkrankengeld und Corona

 

Mit der neuen Regelung gelten rückwirkend vom 5. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 neue Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, die von Schließungen und Einschränkungen von Kitas und Schulen betroffen sind. Das Recht auf Freistellung von der Arbeit und auf Zahlung des Kinderkrankengeldes in diesem Zeitraum wird zeitlich erweitert und auf neue Fallkonstellationen erstreckt. Eltern, die wegen Kita-Schließungen oder Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, können dafür jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage für jedes Kind im Jahr 2021, für Alleinerziehende 40.

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