Hinweise - Preis für Kulturelle Bildung 2017

Logo Preis Kulturelle Bildung 2017 (kawe.media)Ausgezeichnet werden:

  • bereits durchgeführte oder laufende Projekte der kulturellen Bildung,
    die auf Demokratieförderung zielen 
    oder im Ergebnis demokratiefördernd waren
    und 
    in den letzten drei Jahren stattgefunden haben (Zeitraum 2014-2017),

  • oder die Leistung einer Einrichtung oder von Akteuren,
    die sich dauerhaft und erfolgreich in der kulturellen Vermittlungspraxis
    im Rahmen von Demokratieförderung engagieren.

  

Tipps zur Einreichung:

  • Wenn Sie sich selbst bewerben, ist ein Referenzschreiben zu Ihrem Projekt oder Ihrer Arbeit sinnvoll
    (z.B. von einem Teilnehmer, dem Vereinsvorstand, Bürgermeister, kommunalen Mitarbeitern, Kooperationspartnern etc.).

  • Fügen Sie Ihrem Bewerbungsschreiben, wenn vorhanden, auch Presseberichte hinzu (als Anlage hochladen).

  • Beschreiben Sie Ihr Projekt oder Ihre Tätigkeit so, dass Außenstehende (Jury) verstehen können, was passiert ist. Orientieren Sie sich an folgenden Hinweisen:

    • Wer hat etwas gemacht? (Träger des Projektes, Zielgruppen, Kooperationspartner)

    • Wann hat das Projekt stattgefunden oder seit wann widmen Sie sich dem Thema der Ausschreibung?

    • Wo hat das Projekt stattgefunden bzw. wo wirk(t)en Sie dauerhaft?

    • Was wurde gemacht? (Projektinhalt, Methoden)

    • Was war oder ist das Ziel des Projektes oder Ihrer Arbeit und wie schätzen Sie die Zielerreichung ein?

    • Welche Wirkungen und Beobachtungen lassen sich beschreiben? (Hier auch kritische Reflexion, vielleicht Unerwartetes oder Überraschendes. Was hat funktioniert, was nicht? Was wurde vielleicht angestoßen? Was hat sich daraus entwickelt? Welche Effekte und Reaktionen wurden beobachtet?)

    • Binden Sie z.B. O-Töne der Teilnehmer oder Zuschauer/ Adressaten ein.

    • Kurze Benennung des Kostenrahmens (Was hat ihr Projekt gekostet bzw. wie finanzieren Sie ihr dauerhaftes Engagement?)

Tipp: Geben Sie Ihre Beschreibung einer außenstehenden Person, um zu erfahren, ob das Projekt oder ihre Tätigkeit plausibel dargestellt sind und ob „der Funke überspringt“…

 

Bewertungskriterien:

  • Methodik des Kulturellen Bildungsprozesses, Gesamtdramaturgie und Verhältnismäßigkeit 
    (z.B. Verhältnis Kosten/Nutzen, Herangehensweise an das Thema, Schlüssigkeit, passt die künstlerische Auseinandersetzung zum Thema?....)

  • Art und Weise des Vermittlungs- und Bildungsprozesses
    (z.B. Ergebnisoffenheit, Prozessorientierung, Beteiligung als aktive Auseinandersetzung….)

  • Wirkungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene in Bezug auf das Thema Demokratie
    (z.B. Beobachtungen, Erkenntnisse, Was hat sich verändert? Unerwartetes, Risiken, Erfolge und Misserfolge…)

  • Mögliche Impulswirkung
    (z.B. neuer Ansatz, neue Methode, innovative Formate und Partner, um die Ecke gedacht.…)

  • Mögliche Übertragbarkeit
    (z.B. einfache, leicht wiederholbare und übertragbare Ansätze, Verstetigung, überschaubare Kosten, erprobte und wirkungsvolle Formate…).

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Preisgeld: 
Es werden insgesamt 3 Preise mit jeweils 2.500 € sowie ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 € vergeben. 

Einsendeschluss: 30. September 2017

finger links zur Teilnahme

Kontakt:

Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Stauffenbergallee 5 b
01099 Dresden

Ansprechpartnerin:

Kathrin Weigel
Tel.: 0351 - 802 17 68
E-Maill: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der Sächsische Preis für Kulturelle Bildung "Kultur.LEBT.Demokratie" wird ausgelobt vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Er wird erstmalig 2017 ausgeschrieben und soll dann alle zwei Jahre mit wechselnden Themen fortgeführt werden.

 

Kulturelle Bildung ist:

  • Ein Konzept (Vision),das die ästhetische Grundfrage behandelt, wie wir heute zusammen leben wollen.
  • Ein Auftrag (Mission), der die Bildung zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe ermöglichen soll.
  • Eine Methode (Strategie),die eine aktive Vermittlung und eine aktive Aneignung erfordert.

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Grafik, Gestaltung und Layout: Kathrin Weigel - Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.