Link- & Literaturtipps

    

Kultur & Gesellschaft

 

Handlungsempfehlungen für eine demografiesensible Kulturarbeit

 „Auf dem Humus wächst die Frucht. Gestaltungsansätze für ein starkes Gemeinwesen
in Klein- und Mittelstädten“  
von Anne Pallas

Auf Grundlage des vom Landesverband Soziokultur beauftragen Gutachtens zur Wirkungsweise soziokultureller Zentren ist jetzt ein Artikel im Sachsenlandkurier erschienen, der die Ergebnisse des Gutachten in vier Handlungsempfehlungen für die kommunale Kulturarbeit zusammenfasst. Dahinter stehen Erfahrungswerte und Erkenntnisse aus der soziokulturellen Praxis.

 

Handlungsempfehlung I: Regionale Identifikation ermöglichen – denn wer sich positiv an die eigene Herkunft erinnert, wird eher zurückkommen oder bleiben.

 

Handlungsempfehlung II: Selbstwirksamkeit stärken – denn wer sich selbst als wirksam erlebt, fühlt sich nicht abgehängt und gestaltet mit.

 

Handlungsempfehlung III: Kompetenzen für Selbstsorge und Fürsorge vermitteln – denn wer qualifiziert ist und Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt, wird sein Lebensumfeld aktiv mitgestalten und zieht andere mit.

 

Handlungsempfehlung IV: Achtsamkeit und Toleranz fördern – denn wer seine Umwelt vorurteilsfrei und aufmerksam wahrnimmt, hat weniger Angst vor dem Unbekannten und Fremden und ist damit zufriedener! 

 

Der Artikel gibt praktische Hinweise und zeigt Beispiele auf, wie solche Handlungsempfehlungen umgesetzt werden können und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht.

 

Der Artikel ist im Januar 2019  im „Sachsenlandkurier“, Magazin des Sächsischen Städte- und Gemeindetags erschienen und steht HIER als Download zur Verfügung.

 

Das Gutachten „Soziokultur als demografischer Haltefaktor. Zur Wirkungsweise soziokultureller Zentren im ländlichen Gemeinwesen.“  steht unter: https://soziokultur-sachsen.de/gutachten  als Download zur Verfügung. Die Broschüre liegt auch als Printprodukt in der Landesgeschäftsstelle Alaunstraße 9 vor und kann hier abgeholt werden.

 

Alles nur Theater? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) hat auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berliner Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Gastgeber und Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, die neue MBR-Handreichung „Alles nur Theater? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts“ vorgestellt. Sie gibt konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen.
 

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Magazin für Kulturelle Bildung befasst sich mit dem Begriff Heimat

Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin – oder zu wem? Wo bin ich willkommen? Womit bin ich verbunden? Wo fühle ich mich vertraut, sicher, anerkannt? In der ersten Ausgabe des Magazins der BKJ im Jahr 2019 geht es um Zugehörigkeit – zu Menschen, Orten, Geschichte(n) und zu kulturellen Praxen. Manche nennen es Heimat. Andere wehren sich gegen den missbrauchten und missverstandenen Begriff. Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit stehen zur Verfügung.

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Vom Buzz Word zur zivilgesellschaftlichen Praxis

Das E-Book »Digitalisierung. Vom Buzz Word zur zivilgesellschaftlichen Praxis« ist eine Orientierungs- und Arbeitshilfe, die das Thema Digitalisierung herunterbrechen soll. Es enthält konkrete Vorschläge, wie Non-Profit-Organisationen digitaler werden können. Schlagworte werden erklärt und mit Praxisbeispielen illustriert. Weiterführende Tipps sollen bei der Umsetzung helfen und ExpertInnen berichten, wie die eigene Organisation digitaler handeln kann: vom Entwickeln einer Digital-Strategie über das Freiwilligenmanagement bis hin zur dezentralen Zusammenarbeit. Die Publikation wurde gefördert durch das Bundesinnenministerium und der Robert Bosch Stiftung.

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Städte leben Vielfalt. Fallstudien zum sozialen Zusammenhalt

Globalisierung, Fluchtbewegungen, soziale Ungleichheit und Diversität fordern Städte, Landkreise und Gemeinden heraus. Die Kommunen müssen diesen Entwicklungen begegnen, um ein gelingendes Miteinander zu gestalten. Die Publikation "Städte leben Vielfalt" basiert auf quantitativen und qualitativen Analysen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Städten Dessau-Roßlau, Dortmund, Lippstadt und Rostock. Deutlich wird, dass sozialer Zusammenhalt eine Ressource ist, die durch sozialräumlich differenzierte Projekte gefördert werden kann, wodurch räumlichen Disparitäten und Segregation entgegenzuwirken ist. Der Band liefert Anregungen und Handlungsansätze für Akteure und Akteurinnen aus kommunaler Politik, Verwaltung, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft, wie der Zusammenhalt vor Ort gestärkt werden kann.

Hrsg.: Bertelsmann Stiftung, 220 Seiten, ISBN 978-3-86793-854-9 |  20 €

In der Leseprobe findet sich eine gute Zusammenfassung der Ergebnisse.

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Wo Vertrauen ist, ist Heimat - Auf dem Weg in eine engagierte Bürgergesellschaft

In seinem Buch »Wo Vertrauen ist, ist Heimat - Auf dem Weg in eine engagierte Bürgergesellschaft« beleuchtet Henning von Vieregge bürgerschaftliches Engagement aus verschiedenen Blickwinkeln und untersucht, wie Engagement zu einer lebendigen, einer vielfältigen und einer vertrauensvollen Demokratie beitragen kann. Laut Vieregge ist zwischen Be- und Entheimatung das bürgerschaftliche Engagement der Faktor, der Vertrauen gibt und Heimat schafft, sowohl für sich selbst als auch für andere Personen.

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Inklusion im Kulturbereich

 

Leitfaden für Bands und VeranstalterInnen von Musikevents und Festivals

Der Leitfaden enthält Tipps und Hinweise dazu, wie VeranstalterInnen, PromoterInnen und Bands live-Musikveranstaltungen für gehörlose Menschen und Menschen mit Behinderung generell zugänglich gestalten können.

 

Dazu gehört auch ein Leitfaden zur Gestaltung barrierefreier Veranstaltungsstätten und barrierefreier Festivals.

 

Möglichkeiten individueller Förderung

Eine Sammlung von Fallbeispielen zur Inklusion junger Menschen mit Behinderung veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband. Die Broschüre beschreibt biografische Verläufe nach Verlassen der Schule und zeigt, wie verschiedene Träger individuelle Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung ermöglichen. Sie ist eine Ergänzung der 2017 erschienenen Arbeitshilfe "Inklusive Wege in Ausbildung", die über die auf Bundesebene bestehenden Ausbildungs- und Förderregelungen für junge Menschen mit Behinderung informiert.

Link zur Publikation

 

Politik. Einfach für alle

Die Bundeszentrale für politische Bildung gestaltet Texte in leichter und einfacher Sprache sowie in Hörversion, um allen den Zugang zum Thema Politik zugänglich zu machen.

 

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Vielfalt in Texten erzählen

Worte haben Gewicht. Umso bedeutsamer ist ein bewusster und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch, gerade in Bildungskontexten. Drei exemplarische Angebote geben Empfehlungen, wie dies gelingen kann.

 

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Politisches einfach erklärt - Inklusion

Was ist Inklusion? Wenn anders sein normal ist – in 90 Sekunden erklärt. Der Film zeigt zwei Mitglieder der Redaktion Ohrenkuss. Sie sprechen darüber, was Inklusion für sie bedeutet. Dass sie Teil der Gesellschaft sein wollen.

 

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Kinder- & Jugendarbeit

 

16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit

Die zeitweise vergriffene Publikation "16 Wege zu mehr Jugendgerechtigkeit – Gelingensbedingungen für jugendgerechte Kommunen" ist wieder in gedruckter Form bei der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik verfügbar. Auf 90 Seiten werden die gesammelten Erkenntnisse aus dem dreijährigen Prozess "Jugendgerechte Kommunen" präsentiert. Hierbei werden Jugendliche, Fachkräfte der Jugendhilfe, Politik und Verwaltung einzeln und im Zusammenspiel in den Blick genommen.

 

Download der Publikation

1x1 der digitalen Jugendbeteiligung

Der technologische Wandel und die damit aufkommenden digitalen Kommunikations- und Entscheidungswege geben Jugendlichen vielfältige neue Möglichkeiten, sich einzubringen. Das 1x1 der digitalen Jugendbeteiligung ist ein Wegweiser in dieser neuen Welt und stellt u. a. Tools und gute Beispiele aus der Praxis vor. jugend.beteiligen.jetzt bietet zudem eigene Open-Source-Tools an und entwickelt diese stetig weiter.

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Wegweiser zur Internationalen Jugendarbeit in Sachsen

In ihrer neuen Broschüre stellt das Projekt „Uferlos“ der AGJF Sachsen u. a. die 6 Phasen eines erfolgreichen Jugendaustausches, IJA  als Methode, als auch deren Vorteile vor.

Link zur Broschüre

Praxisportal für Kinder- und Jugendbeteiligung und Jugendbefragung

Seit dem 8. Dezember 2018 ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) mit einem neuen Praxisportal für Kinder- und Jugendbeteiligung online. Mit dem Onlineportal will die DKJS ländliche Kommunen dabei unterstützen, junge Menschen wirksam zu beteiligen. Auf dem Portal verfügbar sind verschiedene Arbeitsmaterialien, die für die (Jugend-)Arbeit in der Kommune verwendet werden können. Darüber hinaus wurde im Januar 2019 eine Jugendbefragung in drei sächsischen Gemeinden durchgeführt. Befragt wurden 285 Jugendliche im Alter von 11 bis 22 Jahren zu ihrem Verständnis von Beteiligung und zu wichtigen Themen in ihrer Gemeinde. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Link zu den Arbeitsmaterialien
Zu den Ergebnissen der Jugendbefragung

 

Kultur macht STARK

 

Kulturelle Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Wie können kulturelle Bildungskonzepte in einer zunehmend heterogenen und gespaltenen Gesellschaft aussehen, um wachsender Individualisierung etwas entgegenzusetzen? Was können ästhetisch-künstlerische Projekte für Gemeinsinn, Gemeinwohl und Demokratie leisten, wo gesellschaftliche Entwicklungen Menschenrechte in Frage stellen und Teilhabe behindern? Diesen Fragen geht ein Themenschwerpunkt auf der Wissensplattform „Kulturelle Bildung Online“ nach.

 

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