Tagungen, Kongresse und Infoveranstaltungen

 

 MAI

09.05.: Runder Tisch für Kultur- und Kunstschaffende mit Behinderung

Ein inklusiver Kulturbetrieb ist mehr als die Rampe. Die Präsenz und Mitwirkung von KünstlerInnen und Kulturschaffenden sind zentral für die Entwicklung eines inklusiven Kulturbetriebes. „Was braucht es, um als Kulturschaffende oder KünstlerIn mit Behinderung oder chronischer Krankheit im Kulturbereich gleichberechtigt an Ausbildung und Beschäftigung teilhaben zu können?“. Diese Frage möchten wir mit Ihnen im Rahmen eines „Runden Tisches“ der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich und der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen am 9. Mai 2019 diskutieren.

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bei Johanna von der Waydbrink |Servicestelle Inklusion im Kulturbereich | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |Telefon: 0351 80 21 76 9.

 

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09.-10.05. Fachwerkstatt: Engagementförderung und Digitalisierung in ländlichen Räumen

 

Auf der Fachwerkstatt werden in Vorträgen, Workshops und Praxiseinheiten Fragen besprochen wie sich digitale Tools nutzen lassen, um analoge Kontakte herzustellen, wie digitales Engagement den ländlichen Raum mitgestalten kann, was der digitale Wandel für die eigene Organisations(kultur) bedeutet und welche Möglichkeiten es gibt, bei der Entwicklung digitaler Angebote Unterstützung zu bekommen.

 

Termin: 9.-10.05.2019 / Stendal

 

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16.05. Infoveranstaltung: Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische-Schweiz Osterzgebirge

Im Rahmen der Veranstaltung wird u.a. das Förderprogramm „Kultur macht stark“ sowie die Servicestelle Sachsen im Rahmen der Auftaktveranstaltung der neueingerichteten Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge vorgestellt.

Termin: 16.05.2019 / Meißen

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16.-17.05. Fachtagung: Zukunft Bildungslandschaft?!

Unter dem Titel „Mehr Kinder- und Jugendorientierung, Beteiligungskultur und Teilhabegerechtigkeit“ wird auf der Fachtagung der BKJ am in Berlin diskutiert, mit welchen Konzepten und unter welchen Bedingungen „Bildungslandschaften“ ein Zukunftsmodell sein können, um Kindern und Jugendlichen ihnen gemäße Bildungsbiografien und -angebote zu ermöglichen. Anmeldung bis 30. April 2019.

 

Termin: 16.-17.05.2019 / Berlin

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16.-19.05. Konferenz: Trans Europe Halles Conferenc #87: pARTicipation

 

Kunst und Kultur als Brücke zwischen verschiedene Lebenswelten zu bauen, Grenzen zu überwinden und aktive gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, dieser Ansatz steht im Zentrum. pARTizipation ist das Thema der internationalen Konferenz europäischer unabhängiger Kulturzentren, die das ZENTRALWERK zusammen mit TransEuropeHalles (TEH) veranstaltet. Im Rahmen von Panels, Workshops und künstlerischen Aktionen geben rund 300 Menschen aus verschiedenen Ländern Einblick in ihre Praxis und tauschen sich zu Strategien, Methoden und Arbeitsweisen aus, die ein europaweites zivilgesellschaftliches Miteinander stärken. Damit wird kurz vor der Europawahl noch einmal deutlich: Engagement und Partizipation müssen nicht auf den Gang zum Wahllokal beschränkt bleiben.

 

Termin: 16. - 19.05.2019 / Dresden

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17.05. Infoveranstaltung: Fördermöglichkeiten von Projekten im Rahmen von "Kultur macht stark"

Fördermöglichkeiten von Projekten im Bereich digitale Leseförderung und künstlerische Beschäftigung mit Diversität

Die Infoveranstaltung richtet sich an die unterschiedlichen Akteure der kulturellen Bildung im ländlichen Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und berät über Fördermöglichkeiten für neue Projektideen. Zunächst sollen das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ mit den wichtigsten Eckpunkten sowie die Servicestelle Sachsen vorgestellt werden. Vertiefend dazu präsentieren dann zwei Förderpartner ihre Konzepte: Das ist zum einen der Deutsche Bibliotheksverband mit dem Programm: „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien“ zum anderen der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (NeMO e.V.) der Projekte unter dem Titel „InterKulturMachtKunst -KunstMachtInterKultur“ fördert. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch.

VERANSTALTER: Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, Livia Knebel

TERMIN: FR, 17.05.2019 | 10:00 - 12:00 Uhr

ORT: Veranstaltungsraum im Museum Bautzen (zentral, nahe am Bahnhof, Parkplätze vorhanden, barrierefrei). Kornmarkt 1, 02625 Bautzen
https://www.museum-bautzen.de/besucherinformation/anfahrt/

17.05. Konferenz: "Quo vadis Mitteleuropa?"

Das Forum Mitteleuropa beim Sächsischen Landtag versucht, die Idee eines nicht nur wirtschaftlich verflochtenen, sondern vor allem kulturell verbundenen sowie historisch gewachsenen Mittel-Europas in der Europäischen Union zu kräftigen. Seine internationalen Konferenzen sollen die Kooperation in der Mitte unseres Kontinents festigen und vorantreiben.

 

Termin: 17.05.2019 / Dresden

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 JUNI

06.-07.06. Kinder zum Olymp!-Kongress

Der neunte Kinder zum Olymp!-Kongress wird zum Thema „Kulturerbe und kulturelle Bildung“ stattfinden. Was bedeutet der Begriff „kulturelles Erbe“ in einer Gesellschaft, die von Diversität geprägt ist? Wie funktioniert Kulturerbevermittlung für Kinder und Jugendliche? Wie schaffen wir das Interesse, wie vermitteln wir die Verantwortung für das kulturelle Erbe und die Freude daran? Diesen Fragen widmet sich der Kongress im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Foren und Beispielen aus der Praxis.

 

Termin: 06.-07.06.2019 / Weimar

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05.-10.06. Tanzkongress „A Long Lasting Affair“

Bereits zum fünften Mal richtet die Kulturstiftung des Bundes den Tanzkongress aus.Der Tanzkongress 2019 „A Long Lasting Affair“ lädt Tanzschaffende ein, sich in unterschiedlichen Konstellationen zu versammeln: einander zuzuhören und miteinander zu sprechen, sich zu bewegen und gemeinsam (und getrennt) zu träumen.

Termin: 05.-10.06.2019 / Dresden

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14.-15.06. Tagung: AllerArt – Inklusion und Kulturelle Bildung (II)

In Workshops und Präsentationen bietet die Tagung der BKJ Anregungen und Impulse zur Umsetzung inklusiver Praxis in der Kulturellen Bildung. Vorträge und Gespräche laden ein zu einer persönlichen und fachlichen Auseinandersetzung mit dem weit gefassten Begriff Inklusion.

 

Termin: 14.-15.06.2019 / Essen

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18.06. Inklusion in Sachsen - Wissenschaft und Kunst im Dialog

Inklusion steht für Chancengerechtigkeit und den Abbau von Diskriminierung auf allen Ebenen. Die UN-Behindertenkonvention konkretisiert diesen Anspruch und ist in Deutschland seit 10 Jahren in Kraft. Um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verwirklichen, wurde in den Einrichtungen im Wissenschafts- und Kulturbereich in den letzten Jahren in Sachsen viel getan.

Im Rahmen der Veranstaltung „Inklusion: Wissenschaft und Kultur im Dialog“ gibt es Fachimpulse und Diskussionen zum Stand der Inklusionsentwicklung sowie Zukunftsperspektiven an sächsischen Wissenschafts- und Kulturinstitutionen.

„Inklusion: Wissenschaft und Kultur im Dialog“ ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.

 

Termin: 18.06.2019 / Dresden

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19.-21.06. Kultursymposium Weimar 2019

Unter dem Titel „Die Route wird neu berechnet“ veranstaltet das Goethe-Institut ein internationales Kultursymposium in Weimar. Mehr als 300 Gäste aus aller Welt kommen nach Weimar, um sich über die großen Umbrüche unserer Epoche im Kontext einer rasanten technologischen Entwicklung auszutauschen.

Termin: 19.-21.06.2019 / Weimar

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21.06. Fachtagung: #einmischen - Mediale und demokratische Teilhabe im digitalen Zeitlater

Im sächsischen „Superwahljahr 2019“ beschäftigt sich die Fachtagung des Arbeitskreises Medienpädagogik der Stadt Leipzig mit der Fragestellung, wie Medien genutzt werden können, um aktive und demokratische Teilhabe insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu befördern und welche Herausforderungen es in diesem Zusammenhang gibt. Dabei soll diskutiert werden, welcher Art von Medienkompetenz und welcher Rahmenbedingungen es bedarf, um gelingende Teilhabe zu ermöglichen. Neben einem Impulsvortrag bietet die Fachtagung handlungsorientierte Workshops und stellt erfolgreiche Projekte bzw. Initiativen vor.

 

Termin: 21.06.2019 / Leipzig

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27.-28.06. Kongress: 10. Kulturpolitischer Bundeskongress "KULTUR.MACHT.HEIMATen"

Das Thema »Heimat« ist derzeit in aller Munde. Auch die Politik und namentlich die Kulturpolitik haben es für sich entdeckt. Die Wahrnehmungen und Erwartungen der Akteure sind unterschiedlich.  Die einen sehen darin eine rechtspopulistische Indienstnahme, andere erkennen darin eher Optionen, Menschen in ihren lokalen Lebenszusammenhängen anzusprechen. Darüber tobt ein Diskurs, der sich zwischen den Lagern der Kosmopoliten und Kommunitaristen abspielt. Der 10. Kulturpolitische Bundeskongress begibt sich in dieses ideologisch besetzte Feld und sucht nach Erklärungen und brauchbaren Konzepten.

 

Termin: 27.-28.06.2019 / Berlin

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 AUGUST

27.-30.08. Netzwerktreffen jugend.kultur.austausch global 2019

Beim diesjährigen Netzwerktreffen haben alle Träger der Kulturellen Bildung, die Jugend-gruppenbegegnungen mit einer Partnerorganisation aus einem Land des Globalen Südens planen oder derzeit durchführen, die Möglichkeit, mit ihren TandemkollegInnen aus dem jeweiligen Partnerland zusammenzukommen.

Termin: 27.-30.08.2019 / Berlin

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NOVEMBER

10.-12.11. Konferenz: Netzwerktreffen Ambivalente Transformationen.
1989 -  zwischen Erfolgserzählungen und Krisenerfahrung

Der historischen Zäsur um 1989/91 wurde in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit bislang vor allem als erfolgreicher „Friedlicher Revolution“ gedacht. Die frühe Nachwendezeit war geprägt von Aufbruchseuphorie und Freiheitsrhetorik (…) Die Transformation der DDR nach westdeutschem Modell führte zum Vorwurf der „Kolonialisierung Ostdeutschlands“[1] – ein Vorwurf, der auch in anderen ostmitteleuropäischen Staaten infolge neoliberaler Transformationsprozesse erhoben wurde. Gleichwohl waren Kontinuitäten kolonialer Praktiken und Logiken nicht nur auf Westdeutschland beschränkt, sondern auch in der DDR anzutreffen. Gefühle der Kränkung, Demütigung und sozialen Ungleichheit bestimmten nicht nur das Klima der Nachwendezeit. In ihrer Langzeitwirkung tragen sie möglicherweise bei zu einem erstarkenden Nationalismus und Rassismus, zu gesellschaftlicher Desintegration.

Termin: 10.–12.11.2019 / Dresden

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