Tagungen, Kongresse und Infoveranstaltungen

 SEPTEMBER

06.09. Fachtag: Abendteuer Mehrsprachigkeit

Zwischen Macht und Kommunikation in der Migrationsgesellschaft

Sprachliche Hürden im Umgang mit Geflüchteten werden vor allem erreicht, wenn es um sensible und konfliktbehaftete Themen geht. Als Hauptreferentin wird Univ.- Prof. Dr.Inci Dirim (Professorin für Deutsch als Zweitsprache) zum Thema „Sprachverhältnisse der Migrationsgesellschaft und wie geflüchtete Jugendliche in sie hineinwachsen“ referieren. Als besonderen Abschluss des Fachtages gibt es ein Theaterstück „Eldorado – Europa“ von Riadh Ben Ammar.

Termin: 06.09.2018 / Dresden

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08.09. Diskussionsreihe: LANDARBEIT #1: Stadtflucht. Zwischen Traktorenballett und Erzähltheater

Auftakt einer neuen Diskursreihe zu Theaterarbeit in strukturarmen Regionen: Unter welchen Bedingungen findet kulturelle Bildung im ländlichen Raum statt? Welche Akteure sind dabei gefragt, was läuft gut, was liegt im Argen? Wie mobil muss eine interessierte Bevölkerung sein, um kulturelle Bildungsangebote, insbesondere Theateraufführungen, wahrnehmen zu können - und wie mobil sollten die Theaterangebote sein, um zu den Menschen zu kommen, um sie "abzuholen"? Welches Theater verlangt der ländliche Raum? Dies sind u.a. Themen, die zur Diskussion drängen, auch um gemeinsam nach Handlungsempfehlungen für eine wirkungsvolle und nachhaltige praktische Theaterarbeit in ländlichen bzw. strukturarmen Gebieten zu suchen.

Termin: 08.09.2018 / Stollberg

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10.09. Fachtag: Medienbildung: Wie Google, Facebook & Co. unser Leben beeinflussen

Der Fachtag setzt sich mit den Fragen auseinander, welche Auswirkungen datenbasierte Entscheidungsprozesse auf unser Leben haben, wie die Gesellschaft mit diesen Veränderungen umgeht und wie sich die Medienbildung auf diese Entwicklungen einstellen kann. Ein Eröffnungsvortrag und neun verschiedene Workshops laden Lehrkräfte, PädagogInnen und andere Akteure der Medienbildung zur Diskussion ein.

Termin: 10.09.2018 / Dresden

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12.09. Podiumsdiskussion: Interkulturelle Öffnung unserer Gesellschaft

 

Bei der Integrationsarbeit hat sich in den letzten drei Jahren viel getan – und es tut sich viel. Dabei wird das Thema der interkulturellen Öffnung unserer Gesellschaft insgesamt immer wichtiger. Doch was bedeutet interkulturelle Öffnung überhaupt? Wo stehen wir in Sachsen und wie kann interkulturelle Öffnung gelingen? Diesen und weiteren Fragen soll beim Podiumsgespräch nachgegangen werden. Gäste der Veranstaltung sind u.a. Petra Köpping – Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Veronika Glitzner – Gleichstellungs-, Integrations- und Frauenbeauftragte Vogtlandkreis, Sethi Kanwal – Vorstand des Migrantenbeirats der Stadt Leipzig, Julia Loßnitzer – Integrationshelferin, Teilnehmerin „Hilfe für Helfer“, Diana Zierold – Deutsches Jugendinstitut Halle a. d. Saale, Mitglied des RundenTisch für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Axel Thielmann (MDR). Anmeldung zur Teilnahme bitte bis 07.09.2018 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Termin: 12.09.2018 / Plauen

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12.-13.09. Kongress: Soziokultur findet Stadt

Inwiefern kann mit Kunst und Kreativität das Leben im Stadtteil freundlich gestaltet und zukunftsorientiert ausgerichtet werden? Wie können auch diejenigen BewohnerInnen erreicht werden, die sich in den bestehenden kulturellen Angeboten bisher nicht wiederfinden? Diesen Fragen geht die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. bei der Fachkonferenz „Soziokultur findet Stadt“ nach. Akteure aus Kultur und Medien, Stadtteilarbeit und Wissenschaft zeigen auf, wie innovative Netzwerkarbeit und neue Wege der Kulturarbeit eine vielfältige Stadtgesellschaft ansprechen und die unterschiedlichen Wünsche der Menschen berücksichtigen. Ein ausführliches Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich ab dem 16. April 2018 unter www.soziokultur.de/veranstaltungen

Termin: 12.-13.09.2018 / Berlin

13.09. Fachtag: UMF: Qualität und Standards in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in der Dresdner Jugendhilfe

Ziel des Fachtags ist es, sich mit Qualitätsstandards auseinanderzusetzen, welche sich in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bewährt haben. Als Referentinnen konnten dafür die bundesweit anerkannten Fachexpertinnen Franziska Schmidt und Johanna Karpenstein vom Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gewinnen. Mit ihrem ersten Vortrag werden sie zunächst die aktuellen politischen und rechtlichen Grundlagen zu UMF/uaM in Deutschland thematisieren. Im Anschluss wird Andreas Meißner vom Evin e. V. über Erfahrungen aus 18 Praxisjahren und bewährte Standards im Betreuungsalltag berichten. Anschließend werden Cornelia Jager, Koordinatorin unbegleitete ausländische Minderjährige und Enrico Birkner, Abteilungsleiter Allgemeine Soziale Dienste (beide Landeshauptstadt Dresden), über den aktuellen Stand der UMF Betreuung in Dresden berichten. Auf Basis dieser Vorträge wird es dann, angeleitet durch Johanna Karpenstein und Franziska Schmidt interaktive Gruppenarbeiten zu verschiedenen Schwerpunktthemen geben. Die Arbeitsergebnisse werden im Anschluss im Plenum zusammengetragen und diskutiert.

Termin: 13.09.2018 / Dresden

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14.-16.09. Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung

Das »Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung« stellt die Gestaltung von Dialogen in der Demokratie in den Mittelpunkt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. eine vertiefende Diskussion über die Etablierung der Bürgerkommune, die sinnvolle Verknüpfung formeller und informeller Beteiligungsprozesse oder das konstruktive Zusammenspiel von Bürgerbeteiligung und Direkter Demokratie. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, über die Rollen der verschiedenen AkteurInnen und ihr Zusammenwirken im Kontext der Konfliktbearbeitung, über neue Wege der Ansprache verschiedener Zielgruppen und über gelingende Beteiligung im ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu diskutieren. Zudem wird die Beteiligung von Jugendlichen und Geflüchteten in den Blick genommen.

Termin: 14-16.09.2018 / Loccum

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19.09. Thementag: Digitales Engagement

Im Rahmen des Thementages „Digitales Engagement“ wird das  Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement gemeinsam mit  der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Chancen und Risiken der Digitalisierung für Engagement aufzeigen und diskutieren.  Wie kann die Zivilgesellschaft die Entwicklungen und Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten? Wie lässt sich sicherstellen, dass Digitalisierung nicht gesellschaftliche Spaltungstendenzen weiter verstärkt, sondern dem Gemeinwohl dient? Wie stehen wir zu neuen Möglichkeiten für Transparenz und Partizipation wie WikiLeaks und Open Government?

Termin: 19.09.2018 / Berlin 

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19.-21.09. Kongress: Ideenkongress zu Kultur, Alltag und Politik auf dem Land

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in ländlichen Regionen. In vielen Dörfern und kleinen Städten stellen sich aktuell Fragen, die unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Wie also sieht die Gegenwart auf dem Land aus und vor allem: Wer gestaltet dort die Zukunft? Und mit welchem Ziel? Bei der Suche nach Antworten schreiben Zivilgesellschaft und Politik den Kulturakteuren und den Kulturorten eine wichtige Rolle zu. Die kulturellen Einrichtungen stehen daher im Zentrum des TRAFO-Ideenkongresses: Wie arbeiten Kulturorte auf dem Land, welche neuen Aufgaben kommen auf sie zu vor dem Hintergrund des politischen und gesellschaftlichen Wandels?

Der Kongress beleuchtet daher auch die besonderen Ausprägungen des Struktur- und Wertewandels auf dem Land und in den kleinen Städten, auf den Kulturakteure und Kulturorte aktuell reagieren müssen. Er will die Interessen der Kultur, die Perspektiven der Politik und die Gestaltungsspielräume der Verwaltungen abbilden, um lokale Besonderheiten und regionale Entwicklungen zu erkennen. Ziel ist es Wege aufzuzeigen, wie lebendige Kulturorte auf dem Land aussehen, welche Unterstützung sie benötigen und welche neue Rolle sie spielen können.

Termin: 19.-21.09.2018 / Halle

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17.-18.09. Konferenz: Demokratiestärkung auf dem Land

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Bundesverband mobile Beratung e.V. laden zur bundesweiten Konferenz "Was blüht dem Dorf? Impulse zur Demokratiestärkung auf dem Land" ein. Auf der Konferenz werden demokratiegefährdende Entwicklungen in ländlichen Räumen und deren Besonderheiten beleuchtet sowie positive Praxisbeispiele vorgestellt.

Termin: 17.-18.09.2018 / Göttingen

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17.-19.09. Tagung: Die Neue Mitte? Rechte Ideologien und Bewegungn in Europa

Das Ziel der Tagung ist es, die Vielfalt der neuen Rechten zu thematisieren und zugleich nach den verbindenden Elementen zu suchen: Welche Ideologien bilden die Versatzstücke für die unterschiedlichen Welterklärungsmodelle und welche gemeinsamen Ziele verbinden die verschiedenen Aktionsfelder am rechten Rand der Gesellschaft? Wie beeinflussen gesellschaftliche Transformationsprozesse die Zustimmung und Ablehnung zu diesen Erklärungsmodellen und Bewegungen? Welche Wechselwirkungen gibt es über mediale Berichterstattung und mediale Vernetzung zwischen Gesellschaften und dem rechten Spektrum?

Termin: 17.-19.2018 / Dresden

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19.-21.09. TRAFO-Ideenkongress

Das Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, das von der Kulturstiftung des Bundes 2015 initiiert wurde, veranstaltet im September 2018 einen bundesweiten Ideenkongress in Halle an der Saale. Bei dem Kongress sollen die Herausforderungen in den Blick genommen werden, vor denen ländliche Kultureinrichtungen stehen: Wie arbeiten Kulturorte auf dem Land, welche neuen Aufgaben kommen auf sie zu vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels? Wie müssen sie sich für neue Aufgaben verändern, und welche Unterstützung, welche Kulturförderung brauchen sie dafür? Um diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig, die Herausforderungen vor Ort zu verstehen.

Termin: 19.-21.09.2018 / Halle

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20.09. Fachbegegnung: #lassunsmachen - Mit Jugend(sub)kultur das Gemeinwesen gestalten

Im Rahmen der #lassunsreden-Gesprächsreihe veranstaltet der Landesverband Soziokultur Sachsen gemeinsam mit der AG Eigenständige Jugendpolitik eine Fachbegegnung mit Fachimpulsen und Podiumsdiskussion. Die Fachbegegnung schaut in Richtung Jugendkultur bzw. junge Szenen / Lebensstile und will erörtern, welche Rolle diese für ein aktivierendes Gemeinwesens einnehmen können. Beispielgebend dafür wird die Jugend- und Kulturszene der Stadt Görlitz sein, welche in den vergangenen Jahren einiges an belebenden Entwicklungen im Bereich Start-ups, Kreativwirtschaft und jungen Szenen hervorgebracht hat.

Termin: 20.09.2018 / Görlitz

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20.-21.09. Tagung: Gehen oder bleiben? Was Jugendliche im ländlichen Raum hält

Die Tagung möchte den Blick explizit auf die Stärken ländlicher Regionen richten und Bindefaktoren herausarbeiten. Diskutiert werden Themen wie Regionalimage und regionale Stärken, Beteiligung von Jugendlichen, Geschlechterdisparität und Berufsorientierung. Die Tagung richtet sich an Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung.

Termin: 20.-21.09.2018 / Holzminden

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EMPFEHLUNG: 24.09. Fachbegegnung: Im Osten nichts Neues... ?
Gesellschaftspolitische Dimensionen Kultureller Bildung in Ost- und Westdeutschland

Alle reden von Kultureller Bildung! Aber gibt es eigentlich einen Unterschied im Ansatz, Verständnis oder bei den Methoden und Formaten in Ost- und Westdeutschland? Und warum ist es wichtig, überhaupt nach solchen Unterschieden zu fragen? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, welchen Beitrag die Kulturelle Bildung zur Stärkung einer demokratischen Gesellschaft leisten kann und welche lebensweltlichen Voraussetzungen oder historischen Besonderheiten in Ost- und Westdeutschland dabei berücksichtigt werden müssen. Die Gemeinschaftstagung des Landesverbandes Soziokultur Sachsen und der Bundesinitiative Kultur Öffnet Welten wird sich mit ExpertInnen aus Ost und West diesen Fragen widmen und nach einem gemeinsamen Verständnis für die gesellschaftspolitische Dimension der kulturellen Bildung fragen.

Veranstalter: Kultur öffnet Welten, Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Termin: 24.09.2018 / Leipzig

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27.09. Gespräch: Strak im Land im Gespräch: Gemeinsam Dorf gestalten

In der vierstündigen Veranstaltung „Stark im Land im Gespräch: Gemeinsam Dorf gestalten“ stellt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung die unterschiedlichsten Akteure aus dem Landkreis Bautzen und Görlitz vor, die genau das Gegenteil beweisen: Da ist der Bürgermeister, der seine Bürger bei neuen Vorhaben beteiligt, der Dorfclub, der Kinoabende, Feste und Vorträge organisiert, der Sportclub, der ausschließlich ehrenamtlich organisiert und geleitet wird, der Rückkehrer, der sich stark für seinen Ort macht.

Es wird herzlich eingeladen, sich inspirieren zu lassen und die Menschen kennenzulernen, die das Leben auf dem Dorf lebenswert machen. Dabei gilt: Nachmachen unbedingt erlaubt!

Termin: 27.09.2018 / 16:00 – 20:00 Uhr / Bautzen

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27.09. Tagung: Kinder und Influencing in sozialen Medien

Nicht nur Erwachsene geben Schminktipps oder testen Produkte – inzwischen sind auch immer mehr Kinder als Influencer im Internet unterwegs. Sogenannte Kinder-Influencer zeigen ihr Spielzeug vor der Kamera und machen aktiv Werbung für ein Produkt. Auf dem Fachtag "Zwischen Spielzeug, Kamera und YouTube – Kinder und Influencing in sozialen Medien" wird das Spannungsfeld Kinder-Influencer in sozialen Medien aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und mit AkteurInnen verschiedener Disziplinen diskutiert.

Termin: 27.09.2018 / Berlin

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29.09. Fachtag: Land auf, Land ab. Was ist und was braucht Familie?

Im Rahmen des Fachtages geht es um das übergeordnete Thema „Vielfalt von Familie heutzutage“ unter Betrachtung der Schwerpunkte Geschlecht, Migration und Glauben und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. Diskutiert wird unter anderem, welchen Beitrag Kultur leisten kann, um die Vielfalt von Familien- und Rollenbildern abbilden und transportieren zu können. Veranstaltet wird der Fachtag von der LAG Queeres Sachsen in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen. 

Termin: 29.09.2018 / Chemnitz

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OKTOBER

01.10. Fachtag: Kommunen sagen Ja zu Europa

Forum für Austausch, Begegnung und Vernetzung 2018

Wie kann grenzübergreifende Partnerschaftsarbeit zwischen Städten und Gemeinden, Jugend- und Bildungseinrichtungen wiederbelebt, weiterentwickelt und nachhaltig gestaltet werden? Neben Informationen zum EU-Programm ERASMUS+, mit den Bereichen JUGEND IN AKTION, Berufliche Bildung und Erwachsenenbildung, sowie dem Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« stehen Projekte mit guter Praxis auf dem Programm. Angesprochen sind Mitarbeiter/innen kommunaler Verwaltungen aus den Fachbereichen Internationales, Städtepartnerschaften sowie Akteure aus der Jugendarbeit, Bildung u.a..

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Termin: 01.10.2018 / Hannover

 

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05.10. Fachtag: kooperativ und zukunftsfähig? Kulturelle Bildung in Dresden

Ziel der Fachtagung ist es, die Dresdner Akteure aus Praxis und Verwaltung zusammen zu bringen. Gemeinsam erörtern sie den Status Quo der Kulturellen Bildung und diskutieren notwendige Entwicklungsschritte in Hinblick auf ein Kulturelles Bildungsbündnis und die Fortschreibung des Konzeptes Kulturelle Bildung der Landeshauptstadt Dresden. Zudem wird das landesweite Konzept Kulturelle Bildung durch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vorgestellt. Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung wird den Impulsvortrag zur gesellschaftliche Dimension kultureller Bildung halten. Die Tagung wird veranstaltet vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.

 

Termin: 05.10.2018 / Dresden

 

Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rückfragen an Ulrike Cadot-Knorr: 0351-488 8919

 

24.10. Lebensort Straße - Ordnungspolitik vs. wirkungsvolle Sozialarbeit

Auf der Veranstaltung soll u.a. diskutiert werden, wie Sozialarbeit und Gemeinwesen zusammen wirken können, im Interesse der jungen Menschen; wie lang Sozialarbeit zuständig ist und ab wann die Fachkräfte nicht mehr professionell agieren können; was die verschiedenen Perspektiven für die Gestaltung des öffentlichen Raumes bedeuten.

 

Termin: 24.10.2018 / Dresden

 

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24.10. Fachtag: Jugendkunstschulen

Der Fachtag will Einrichtungen und Vereine zusammenführen, die sich vielleicht nicht Jugendkunstschule nennen, aber im Sinne einer solchen arbeiten oder auch eine werden wollen.

 

Termin: 24.10.2018 / Leipzig

 

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NOVEMBER

13.11. Tagung: weiterdenken.soziokultur 2030

Wie kann eine Soziokultur im Jahr 2030 aussehen, die den gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv begegnen kann? Wie gelingt den soziokulturellen Akteuren Partizipation in Zeiten der Digitalisierung? Welche gesellschaftliche Rolle nehmen Soziokulturelle Zentren und Initiativen als „dritte Orte“ ein? Die AG Forschung Soziokultur 2030 hat zusammen mit dem Institut für Kulturpolitik ein Forschungsdesign entwickelt, um Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Soziokultur zu entwickeln. Auf der Veranstaltung soll das Forschungsprojekt vorgestellt und diskutiert werden.

Termin: 13.11.2018 / Karlsruhe

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EMPFEHLUNG: 20.11. Kulturpolitischer Salon: Kulturelle Bildung als Demokratiebildung

Die Kulturpolitischen Gesellschaft Sachsen lädt in Kooperation mit Kulturamt Stadt Leipzig, Landesverband Soziokultur Sachsen und netzwerk junge ohren Berlin lädt ein zum
Kulturpolitischen Salon in der Oper Leipzig
am Dienstag, den 20.11.2018, 18.00 Uhr

Thema: „Kulturelle Bildung als Demokratiebildung“

 

Begrüßung
ANNE PALLAS | Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Keynote I  „Zum Auftrag des Staates kulturelle und politische Bildung zu fördern“
DR. ECKARD BRAUN

Keynote II  "Wie kulturelle Bildung zur Demokratiebildung wird“
PROF. DR. DIETER HASELBACH 

 

Podium:

DR. EVA-MARIA STANGE | Staatsministerin Sächs. Ministerium für Wissenschaft und Kunst

DR. SKADI JENNICKE | Kulturdezernentin und Bürgermeisterin der Stadt Leipzig

DR. ROLAND LÖFFLER | Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

ALINE FIEDLER | Mitglied des Sächsischen Landtags

PROF. DR. ANJA BESAND | TU Dresden, Professur für Didaktik der politischen Bildung

Moderation: UTA KARSTEIN | Universität Leipzig, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin am Institut für Kulturwissenschaften

 

In Fortsetzung der vom Bundesprogramm „Kultur öffnet Welten“ und dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. durchgeführten Tagung „Im Osten nichts Neues…? Gesellschaftspolitische Dimension kultureller Bildung in Ost- und Westdeutschland“ am 24.09.2018 in Leipzig wird in diesem Kulturpolitischen Salon die Frage gestellt:

„Was muss Politik tun, um das Demokratiedefizit im Land abzubauen – Was kann kulturelle Bildung dazu beitragen?“

Aus unserer Verfassung lässt sich ein Auftrag zur kulturellen Bildung als Demokratiebildung herleiten: Im Grundgesetz steht zwar nicht explizit, dass Kunst und Kultur gefördert werden sollen, aber das anthropozentrische Weltbild der Verfassung begründet einen Auftrag des Staates, dem Menschen als Individuum und als sozialem Wesen freie künstlerische Tätigkeit, kulturelle Entfaltung und politische Teilhabe zu ermöglichen. Politische Bildung gehört zum Bürgerrecht Kultur. Denn der Staat leistet mit der Kulturförderung einen Beitrag zur Persönlichkeits- und Gesellschaftsbildung. So können Menschen zur Realisierung ihrer Freiheitsrechte ihre individuellen und gemeinschaftsbezogenen Haltungen, Einstellungen und ein Wertebewusstsein ausbilden. Richtigerweise muss der Staat gegenüber der Kunst auf positive Weise zwar neutral sein, doch im Bildungsbereich hat er einen über diese wohlwollende Neutralität hinausgehenden Auftrag, seine eigenen kulturellen Grundlagen, die sich aus der Verfassung ergeben, selbstbewusst zu vertreten und durch die Vermittlung demokratischer Werte, Menschen zu freien, politisch handlungs- und gestaltungsfähigen Bürgern zu erziehen.

 

These: Demokratie ist die einzige politische Grundordnung, die gelernt werden muss – täglich bis ins hohe Alter hinein. (Oskar Negt)

 

Aber Wie? Demokratie zu lernen, bedeutet die Vermittlung der Funktion eines Gemeinwesens. Für die Teilhabe an der Demokratie braucht es neben dem Wissen über den Staat – klassisch die politisch-historische Bildung – auch die Vermittlung von Erfahrung und Anwendungsbezogenheit, die eine affektive Wahrnehmungsdimension beschreiben.

Welche Rolle spielt die Kulturelle Bildung für solche Erfahrungshorizonte?

Kann kulturelle Bildung Formen der Kommunikation und des Miteinanders als Voraussetzung demokratischen Handelns einüben?

Können durch Kulturelle Bildungsprozesse Emotionen angesprochen werden, die Menschen ein Thema intensiver und damit nachhaltiger erfahren lassen. z.B. das Mitgefühl als Grundlage von Gerechtigkeitstheorien? Einen emphatischen Dialog führen als kulturelle Technik?

 

Für Fragen und Auskünfte steht Dr. Eckhard Braun als Sprecher der Kulturpolitischen Gesellschaft in Sachsen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

 

29.11. Konferenz: Das Land lebt doch!

"Das Land lebt doch!“ so lautet das Motto einer Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG in Kooperation mit der Deutschen Vernetzungsstelle für Ländliche Räume (dvs) und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Im ländlichen Raum gibt es viele Menschen, die sich sehr engagiert für notwendige gesellschaftliche Veränderungen und ein gutes Leben einsetzen. Ob lokale Initiativen für zukunftsorientierte Denkansätze, konkrete Projekte für innovative Lösungen vor Ort oder neue soziale Netzwerke – sie alle stärken das Leben auf dem Land. Die Konferenz der Akteure möchte diese Initiativen sichtbar machen und eine zentrale Vernetzungs- und Diskussionsplattform anbieten. Anmeldung bis zum 15. September 2018.

 

Termin: 29.11.2018 / Berlin

 

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