Tagungen, Kongresse und Infoveranstaltungen

 NOVEMBER

06.11. Fachtag: 4. Fachtag Kunst- und Kulturgeragogik

Die Fachtagung stellt die Biografie- und Lebensweltorientierung als zentrale Prinzipien kunst- und kulturgeragogischer Arbeit in den Fokus. Diese Perspektive dient dem Verstehen der älteren TeilnehmerInnen in kulturellen Bildungsangeboten vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen, der historischen und gesellschaftlichen Ereignisse sowie ihres Alltags. Damit können Ressourcen und Kompetenzen sichtbar werden, die es in kulturellen Bildungsangeboten zu berücksichtigen gilt.  

 

Termin: 06.11.2018 / Münster

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06.11. Tagung: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Kulturelle Bildung für Alle?!

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz lädt zum Jugendkunstschultag ein. In einem Vortrag wird aufgezeigt, woran es fehlt bzw. was die Tragweite und Konsequenz des derzeitigen Hypes um kulturelle Bildung ist. In der anschließenden Diskussion soll überlegt werden, was es braucht, um dem Anspruch auf Recht auf kulturelle Teilhabe näher zu kommen. Am Nachmittag gibt es in Arbeitsgruppen die Möglichkeit zum Austausch.

 

Termin: 06.11.2018 / Koblenz

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08.11. Fachtag: "Stark im Land" zur Kinder- und Jugendbeteiligung

Beim Fachevent von „Stark im Land“ teilt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ihre Praxiserfahrungen aus den Programmen Hoch vom Sofa!, Jugend bewegt Kommune und Demokratie in Kinderhand mit Fachkräften der Kinder und Jugendhilfe. Es soll über die Chancen von Kinder- und Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen gesprochen werden, Herausforderungen diskutiert und einen Ausblick auf die nächsten 25 Jahre gewagt werden. Es wird u.a. einen Talk mit sächsischen Bürgermeistern geben und das Nexus-Institut wird Ergebnisse zu lokalen Kulturen der Jugendbeteiligung präsentieren.

 

Termin: 08.11.2018 / Dresden

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08.-10.11. Fachforum: Sichten XIX - Politik und Demokratie

In Zeiten zunehmendem Populismus ist es wichtig, Kinder und Jugendliche schon früh an politische Prozesse heranzuführen. Der spielerisch-theatrale Umgang mit politischen Inhalten schafft eine unverkrampfte, dem jeweiligen Alter angemessene Möglichkeit, politische Prozesse, Partizipation und Demokratieerziehung erfahr- und umsetzbar zu machen. Das Forum wird vielfältige Methoden künstlerischer, demokratischer und partizipativer Prozesse vermitteln.

 

Termin: 08.-10.11.2018 / Berlin

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12.-13.11. Kongress: KulturInvest!-Kongress

Der 10. KulturInvest!-Kongress findet unter dem Jubiläumsmotto „100 Impulse im Spannungsfeld von Ästhetik und Effizienz“ statt. Die Veranstaltung steht seit 10 Jahren für innovatives Vorausdenken, lebendige Debatten und erfolgreiche Lösungsansätze von materiellen und immateriellen Investitionen in Kultur. Innerhalb von 10 Themenforen zeigen auch in diesem Jahr über 100 namhafte ReferentInnen aus Wirtschaft, Kultur und Medien die neuesten Trends und Entwicklungen im Kulturmarkt auf.

 

Termin: 12.-13.11.2018 / Berlin

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13.11. Tagung: weiterdenken.soziokultur 2030

Wie kann eine Soziokultur im Jahr 2030 aussehen, die den gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv begegnen kann? Wie gelingt den soziokulturellen Akteuren Partizipation in Zeiten der Digitalisierung? Welche gesellschaftliche Rolle nehmen Soziokulturelle Zentren und Initiativen als „dritte Orte“ ein? Die AG Forschung Soziokultur 2030 hat zusammen mit dem Institut für Kulturpolitik ein Forschungsdesign entwickelt, um Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Soziokultur zu entwickeln. Auf der Veranstaltung soll das Forschungsprojekt vorgestellt und diskutiert werden.

 

Termin: 13.11.2018 / Karlsruhe

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15.11. Fachveranstaltung: Kooperationen Kultur und Schule

Eine Fachveranstaltung der Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien über Sinn, Zweck und Methoden erfolgreicher Bündnisse zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen. Es wird einen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den qualifizierten ReferentInnen geben sowie neue Impulse für die praktische Arbeit vor Ort.

 

Termin: 15.11.2018 / Bautzen

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16.-18.11. Fachtag: Inklusive Medienpädagogik

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. veranstaltet das 35. Forum Kommunikationskultur 2018 unter dem Titel "Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt.". Mit Impulsen und Workshops aus Wissenschaft und Praxis behandelt das Forum unter anderem die Frage, wie Medienpädagogik den gesellschaftlichen Prozess der Inklusion unterstützen und begleiten kann.  

 

Termin: 16.-18.11.2018 / Bremen

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16.-18.11. Festival: NO HAT Filmfestival

Der Jugend- & Kulturprojekt e.V. veranstaltet im Rahmen des Europe for Citizen-Projekts „You are Welcome“ gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ein interaktives Filmfestival in den Technischen Sammlungen Dresden. Das Festival zielt darauf ab, Stigmatisierungen und Vorurteilen gegenüber geflüchteten Menschen in Sachsen entgegenzutreten und durch künstlerische Zugänge vielfältige Begegnungs- und Teilhabe-möglichkeiten zu schaffen.Zum umfangreichen Begleitprogramm gehört die Ausstellung „BITTE ÖFFNEN. Kisten des Könnens“, durch die Fähigkeiten von Geflüchteten im öffentlichen Raum ästhetisch und informativ präsentiert werden.

Termin: 16.-18.11.2018 / Dresden

 

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16.-18.11. Fachtag: Inklusive Medienpädagogik

EMPFEHLUNG: 20.11. Kulturpolitischer Salon: Kulturelle Bildung als Demokratiebildung

Die Kulturpolitischen Gesellschaft Sachsen lädt in Kooperation mit Kulturamt Stadt Leipzig, Landesverband Soziokultur Sachsen und netzwerk junge ohren Berlin lädt ein zum
Kulturpolitischen Salon in der Oper Leipzig
am Dienstag, den 20.11.2018, 18.00 Uhr

Thema: „Kulturelle Bildung als Demokratiebildung“

 

Begrüßung
ANNE PALLAS | Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Keynote I  „Zum Auftrag des Staates kulturelle und politische Bildung zu fördern“
DR. ECKARD BRAUN

Keynote II  "Wie kulturelle Bildung zur Demokratiebildung wird“
PROF. DR. DIETER HASELBACH 

 

Podium:

DR. EVA-MARIA STANGE | Staatsministerin Sächs. Ministerium für Wissenschaft und Kunst

DR. SKADI JENNICKE | Kulturdezernentin und Bürgermeisterin der Stadt Leipzig

DR. ROLAND LÖFFLER | Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

ALINE FIEDLER | Mitglied des Sächsischen Landtags

PROF. DR. ANJA BESAND | TU Dresden, Professur für Didaktik der politischen Bildung

Moderation: UTA KARSTEIN | Universität Leipzig, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin am Institut für Kulturwissenschaften

 

In Fortsetzung der vom Bundesprogramm „Kultur öffnet Welten“ und dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. durchgeführten Tagung „Im Osten nichts Neues…? Gesellschaftspolitische Dimension kultureller Bildung in Ost- und Westdeutschland“ am 24.09.2018 in Leipzig wird in diesem Kulturpolitischen Salon die Frage gestellt:

„Was muss Politik tun, um das Demokratiedefizit im Land abzubauen – Was kann kulturelle Bildung dazu beitragen?“

Aus unserer Verfassung lässt sich ein Auftrag zur kulturellen Bildung als Demokratiebildung herleiten: Im Grundgesetz steht zwar nicht explizit, dass Kunst und Kultur gefördert werden sollen, aber das anthropozentrische Weltbild der Verfassung begründet einen Auftrag des Staates, dem Menschen als Individuum und als sozialem Wesen freie künstlerische Tätigkeit, kulturelle Entfaltung und politische Teilhabe zu ermöglichen. Politische Bildung gehört zum Bürgerrecht Kultur. Denn der Staat leistet mit der Kulturförderung einen Beitrag zur Persönlichkeits- und Gesellschaftsbildung. So können Menschen zur Realisierung ihrer Freiheitsrechte ihre individuellen und gemeinschaftsbezogenen Haltungen, Einstellungen und ein Wertebewusstsein ausbilden. Richtigerweise muss der Staat gegenüber der Kunst auf positive Weise zwar neutral sein, doch im Bildungsbereich hat er einen über diese wohlwollende Neutralität hinausgehenden Auftrag, seine eigenen kulturellen Grundlagen, die sich aus der Verfassung ergeben, selbstbewusst zu vertreten und durch die Vermittlung demokratischer Werte, Menschen zu freien, politisch handlungs- und gestaltungsfähigen Bürgern zu erziehen.

 

These: Demokratie ist die einzige politische Grundordnung, die gelernt werden muss – täglich bis ins hohe Alter hinein. (Oskar Negt)

 

Aber Wie? Demokratie zu lernen, bedeutet die Vermittlung der Funktion eines Gemeinwesens. Für die Teilhabe an der Demokratie braucht es neben dem Wissen über den Staat – klassisch die politisch-historische Bildung – auch die Vermittlung von Erfahrung und Anwendungsbezogenheit, die eine affektive Wahrnehmungsdimension beschreiben.

Welche Rolle spielt die Kulturelle Bildung für solche Erfahrungshorizonte?

Kann kulturelle Bildung Formen der Kommunikation und des Miteinanders als Voraussetzung demokratischen Handelns einüben?

Können durch Kulturelle Bildungsprozesse Emotionen angesprochen werden, die Menschen ein Thema intensiver und damit nachhaltiger erfahren lassen. z.B. das Mitgefühl als Grundlage von Gerechtigkeitstheorien? Einen emphatischen Dialog führen als kulturelle Technik?

 

Für Fragen und Auskünfte steht Dr. Eckhard Braun als Sprecher der Kulturpolitischen Gesellschaft in Sachsen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

25.-27.11. Konferenz: Internationale Netzwerkkonferenz Bürgerhaushalt

Mit dem Themenschwerpunkt »Aktivierung und Mobilisierung – Wie kann ich möglichst viel Beteiligung bei meinem Bürgerhaushalt erzielen?« soll beim diesjährigen Treffen vor allem die internationale Entwicklung mit den nationalen Tendenzen in Verbindung gebracht werden.

 

Termin: 25.-27.11.2018 / Berlin

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25.-27.11. Tagung: Spielräume in der Provinz

Mit zeitgenössischer Kunst und Kultureller Bildung ländliche Räume gestalten

Mit der Tagung „Spielräume in der Provinz“ möchte die Stiftung Genshagen den Blick auf den Beitrag zeitgenössischer Kunst und kultureller Bildung in von Wandel geprägten ländlichen Räumen lenken und die Auswirkungen von zeitgenössisch-künstlerischen Initiativen auf das Lebensumfeld der Beteiligten diskutieren.

 

Termin: 25.-27.10.2018 / Genshagen

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29.11. Nachhaltigkeitskonferenz: Strategien für ein gutes Leben in Sachsen

 

Die Fortschreibung der Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie steht vor ihrem Abschluss. Zu vielen Politikfeldern wurden die Ziele aktualisiert und aufeinander abgestimmt. Die Strategie bezieht sich auch explizit auf die Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und stellt eine Untersetzung der Bundesnachhaltigkeitsstrategie dar. Doch wie gelingt in den nächsten Jahren die Umsetzung? Wie werden die spezifischen Herausforderungen in den verschiedenen Regionen Sachsen damit bewältigt? Mit der Veranstaltungsreihe "Sachsen nachhaltig entwickeln!" wurden seit 2016 in insgesamt acht Veranstaltungen zahlreiche Anregungen und Forderungen aus der Perspektive lokaler und regionaler Akteure aufgezeigt, die helfen sollen, die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen.   

 

Termin: 29.11.2018 / Chemnitz

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29.11. Konferenz: Das Land lebt doch!

"Das Land lebt doch!“ so lautet das Motto einer Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG in Kooperation mit der Deutschen Vernetzungsstelle für Ländliche Räume (dvs) und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Im ländlichen Raum gibt es viele Menschen, die sich sehr engagiert für notwendige gesellschaftliche Veränderungen und ein gutes Leben einsetzen. Ob lokale Initiativen für zukunftsorientierte Denkansätze, konkrete Projekte für innovative Lösungen vor Ort oder neue soziale Netzwerke – sie alle stärken das Leben auf dem Land. Die Konferenz der Akteure möchte diese Initiativen sichtbar machen und eine zentrale Vernetzungs- und Diskussionsplattform anbieten. Anmeldung bis zum 15. September 2018.

 

Termin: 29.11.2018 / Berlin

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29.11.-01.12. Fachtagung: VISION: INCLUSION - Jugendarbeit inklusiv gestalten

Wie können Angebote internationaler Jugendarbeit so gestaltet werden, dass Jugendliche mit Behinderungen/Beeinträchtigungen ganz selbstverständlich daran teilhaben können? Und welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Im Rahmen des Projekts "VISION:INCLUSiON" veranstaltet die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit vom 29.-30.11.2018 eine Fachtagung und vom 30.11. - 01.12.2018 eine Partnerbörse.

 

Die Veranstaltung soll mögliche Antworten auf die Frage geben, wie Jugendarbeit inklusiv werden kann.  

 

Termin: 29.11. – 01.12.2018 / Berlin

 

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DEZEMBER

04.-05.12. Tagung: LandRAUM - StadtERLEBEN

Die Tagung will beleuchten, welche Antworten Jugendarbeit finden kann, um die Einschränkungen von Teilhabemöglichkeiten auf dem Land bestmöglich auszugleichen und ein entsprechendes Angebot für Kinder und Jugendliche bereitzustellen.  

 

Termin: 04.-05.12.2018 / Weimar

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10.12. Fachtag: Aus_Wirkungen von Klassismus und Geschlechterbildern in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Klassismus meint klassenbezogene Diskriminierung, Rollenzuweisung und Marginalisierungen. Die Kinder- und Jugendhilfe hat den Anspruch und Auftrag allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabe und Entwicklung zu ermöglichen. Doch wie groß ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität? Welche Rolle spielt die soziale Herkunft und welche Auswirkungen haben in diesem Zusammenhang (traditionelle) Geschlechterbilder? Gemeinsam mit den ReferentInnen Andreas Kemper und Tanja Abou wird dieser Frage durch zwei einführende Inputs und anschließende Vertiefungsphasen nachgegangen.   

 

Termin: 10.12.2018 / Leipzig

 

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18.-19.12. Tagung: Kulturelle Schulentwicklung im Querschnitt von Schule, Kultur und Jugend

Ziel der Fachtagung ist der Austausch der an kultureller Schulentwicklung beteiligten Politikfelder „Schule – Kultur – Jugend“, ihrer VerwaltungsvertreterInnen auf Bundes- und Länderebene und der in den Feldern agierenden zivilgesellschaftlichen Akteure. Eingeladen sind außerdem wissenschaftliche Institutionen, die zur Thematik forschen.  

 

Termin: 18.-19.12.2018 / Remscheid

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