Pressemitteilung: „Kultur macht stark“ braucht verlässliche Perspektive ab 2028

Dresden, 25.08.2026 – Der Landesverband Soziokultur Sachsen begrüßt die geplante Fortführung des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ab 2028. Zugleich bleiben zentrale Fragen zur konkreten Ausgestaltung und zur finanziellen Ausstattung der vierten Förderperiode offen.

Seit 2013 ermöglicht das Programm außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Bundesweit wurden bereits mehr als 21.000 lokale Bündnisse in über 55.000 Projekten unterstützt. In Sachsen fanden allein in der laufenden Förderperiode 2023 bis 2027 bislang mehr als 650 Projekte in allen Kulturräumen statt.

Kritische Punkte im Überblick:

  • Finanzierung sichern: Die Fortführung des Programms muss bedarfsgerecht ausgestattet werden, damit Projekte nicht entfallen oder Angebote eingeschränkt werden müssen.
  • Förderknick verhindern: Eine verspätete Förderzusage könnte Fachkräfteverlust, geschwächte Bündnisse und den Abbruch gewachsener Kooperationen zur Folge haben.
  • Bündnisstrukturen erhalten: Die Zusammenarbeit von Kultur- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Bildungsträgern, Künstlerinnen und Pädagoginnen ist eine zentrale Grundlage der Programmqualität.
  • Planungssicherheit schaffen: Eine verbindliche Förderzusage für 2028 bis 2033 und die rechtzeitige Vorlage der neuen Förderrichtlinie sind notwendig, um eine nahtlose Fortführung zu ermöglichen.

Der Landesverband fordert gemeinsam mit den 27 Programmpartnern eine jährliche Finanzierung von mindestens 50 Millionen Euro, eine verbindliche Fortführung für mindestens fünf weitere Jahre sowie eine haushaltsrechtliche Absicherung ab 2028. Die neue Förderrichtlinie soll noch 2026 vorgelegt und die Bewilligung spätestens im Sommer 2027 erteilt werden.

Als Träger der Beratungsstelle „Kultur macht stark“ Sachsen setzt sich der Landesverband dafür ein, dass Kindern und Jugendlichen auch künftig kostenfreie Angebote der außerschulischen kulturellen Bildung offenstehen.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier zum Download bereit.

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