In der Kinder- und Jugendarbeit finden junge Menschen Freiräume zur Auseinandersetzung mit ihren Fragen, Meinungen und Konflikten. Künstlerisch-kreative Methoden können ihnen dabei helfen, Sprachfähigkeit zu erlangen und Lösungsansätze zu erkunden. Genau hier setzt das Bild- oder auch Statuentheater an. Als vereinfachte Variante des Forumtheaters (Theater der Unterdrückten) bietet es einen leichten und bildhaften Einstieg in die Auseinandersetzung mit Konflikten und Problemstellungen.
Das Bilder- bzw. Statuentheater ist eine leicht erlernbare und praxisorientierte Methode. Situationen werden durch Standbilder bzw. menschliche Statuen dargestellt und dienen als Ausgangspunkt für Perspektivwechsel, Diskurse und Lösungsansätze. Ziel dieses Workshops ist die praktische Vermittlung der Methode „Bildertheater“. Fachkräfte erhalten eine Einführung und erlangen das Handwerkszeug, um das Erlernte in ihren beruflichen Settings anzuwenden.
Methoden:
Was wir nicht in Worte fassen können, wir oft durch Bilder greifbar. Als praktischen Einstieg ins Theater der Unterdrückten, erkunden wir mit dem Bildertheater, wie Macht und Unterdrückung körperlich dargestellt und analysiert werden können. Durch körperliche Übungen und das Arbeiten mit Standbildern entwickeln wir unsere Idealbilder von Gesellschaft und finden Wege dorthin. Die Methode ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zum Theater der Unterdrückten und lässt sich im Anschluss auch in der Jugendarbeit sowie in Bildungs-, Gruppen- und Aktivismuskontexten einsetzen.
Referent*innen:
Käthe Scherf arbeitet seit 2017 als Theaterpädagogin und Schauspielerin mit dem Theater der Unterdrückten. Sie ist Teil des Forumtheater Leipzig e.V., einem Zusammenschluss theaterinteressierter Menschen aus verschiedenen Disziplinen, die der Wunsch vereint, die heterogene Gesellschaft zu gestalten, Teilhabe zu fördern und damit demokratische Grundwerte zu stärken.
Zielgruppe:
Der Workshop richten sich an Sozialarbeiter*innen, Lehrkräfte, politische Bildner*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und alle Interessierten.
Kosten/Bedingungen
- 55,00€ Nicht-Mitglieder, 35,00€ Mitglieder des LV Soziokultur Sachen e.V.
- max. 16 Personen , min. 6 Personen
Barrierefreiheit der Veranstaltung
Wir bemühen uns, unsere Veranstaltungen so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Teilnehmende haben bei der Anmeldung zur Veranstaltung die Möglichkeit ihre Access-Bedarfe anzugeben. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.