Fördermittel Inklusion
Projektförderung
Aktion Mensch: Förderaktion "Noch viel mehr vor"
Mit der Aktion werden regionale Projekte gefördert, die zur Inklusion beitragen, die Brückenzwischen Kulturen, Milieus und Generationen schlagen und mit denen individuellePotenziale gestärkt werden. Zielgruppen der Förderung sind Menschen mitBehinderung, Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie Kinderund Jugendliche.
Ein Projekt kann mit maximal 5.000 € bezuschusst werden.
Eigen- bzw. Drittmittel sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung für eine Förderung.
Gefördert werden Honorar- und Sachkosten.
Antragsberechtigt sind freie gemeinnützige Organisationen.
Aktion Mensch: Förderschwerpunkt Inklusion
Ziel dieses Förderprogramms ist die Schaffung von Vernetzungsstrukturen, in denen frei gemeinnützige Träger aus der Behindertenhilfe mit Partnern aus Kommunen, Unternehmen oder anderen Organisationen kooperieren und gemeinsame Aktivitäten anstoßen z.B. in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung, Freizeit und Barrierefreiheit.
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass von Anfang an Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt an Planung und Realisierung des Projektes beteiligt sind.
Die Förderung kann für die Planungsphase oder die Realisierungsphase beantragt werden.
Planungsphase
Förderhöhe: maximal 15.000 €
Förderzeitraum: maximal 12 Monate
Realisierungsphase
Förderhöhe: maximal 250.000 € plus maximal 50.000 € für Maßnahmen von Barrierefreiheit
Förderzeitraum: maximal drei Jahre
Aktion Mensch: Projektförderung
Mit der Projektförderung werden gesellschaftliche Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung in den Bereichen Sport, Kunst, Kultur und Aufklärung gefördert. Förderfähig sind: Personal-, Honorar-, Sach- und Investitionskosten sowie Kosten zur Herstellung von Barrierefreiheit (z.B. Gebärdendolmetscher, Audiodeskription, Assistenz).
Zuschüsse können maximal 70 Prozent des Projektvolumens und maximal 250.000 € betragen.
Der Förderzeitraum beträgt maximal drei Jahre.
Zusätzlich können maximal weitere 50.000 € Fördermittel zur Herstellung von Barrierefreiheit beantragt werden.
Antragsberechtigt sind freie gemeinnützige Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie freie gemeinnützige Organisationen, die die Lebenssituation von Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten verbessern.
Aktion Mensch: Kinder- und Jugendförderung
Mit der Kinder- und Jugendförderung sollen Chancen junger Menschen auf Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben verbessert und die Persönlichkeitsbildung unterstützt werden. Die Förderung orientiert sich dabei am lokalen Bedarf sowie an qualitativ überzeugenden Konzepten. Zukunftsorientierte Ideen und präventive Aktivitäten haben gute Chancen, gefördert zu werden. Gefördert wird in den Bereichen: Projekte, Starthilfe und Investitionen.
Bezuschusst werden Personal- und Honorarkosten sowie projektbezogene Sachkosten für längstens drei Jahre.
Der Fördersatz beträgt maximal 70 Prozent bei einer Höchstfördersumme von 250.000 €.
Zusätzlich können bis zu 50.000 € für Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit beantragt werden.
Antragsberechtigt sind freie gemeinnützige Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe, die über eine Anerkennung gemäß Paragraph 75 des SGB VIII verfügen oder diese beantragt haben.
Investitionsförderung
Freistaat Sachsen: Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (RL Teilhabe)
Mit dem Förderprogramm soll die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben verbessert werden, die Selbsthilfe gestärkt sowie Dienste und offene Angebote weiterentwickelt werden.
Gefördert werden Sach- und Personalkosten.
Zuschüsse können maximal 80 Prozent des Projektvolumens betragen.
Der Förderzeitraum beträgt maximal drei Jahre.
Ansprechpartner:
Landesdirektion Sachsen
Edeltraut Höfer
Tel.: 0371 532 - 2375
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rebekka Fischer
Tel.: 0371 532 - 1228
Fax: 0371 53227 - 1228
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
weitere Informationen zur Förderrichtlinie
Freistaat Sachen: Barrierefreies Bauen, Lieblingsplätze für alle
Ziel des Förderprogramms ist es Barrieren von öffentlich zugänglichen Gebäuden und Einrichtungen zu beseitigen um Menschen mit Behinderung eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Gefördert werden kleine Investitionen im Kultur-, Freizeit- Bildungs- und Gesundheitsbereich.
Vorhaben werden mit maximal 25.000 € gefördert.
Ein Eigenanteil ist keine Voraussetzung für eine Förderung.
Antragsberechtigt sind die Eigentümer und Betreiber (auch Mieter oder Pächter) der öffentlich zugänglichen Einrichtung.
Diese reichen bei ihrem zuständigen Landkreis bzw. kreisfreien Stadt eine kurze Beschreibung des Vorhabens ein.
Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt in enger Abstimmung mit ihren Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräten.
Für 2017 können keine Anträge mehr gestellt werden. Voraussichtlich ist eine Fortführung des Programms auch für 2018 geplant.
Ansprechpartner der Landkreise bzw. kreisfreien Stadt
Aktion Mensch: Förderaktion Barrierefreiheit
Gefördert werden kleinere Vorhaben zur Herstellung von Barrierefreiheit, die bis zu 15.000 € kosten zum Beispiel Rampen, Treppenlifte, Leitsysteme, barrierefreie Sanitärräume oder technische Gebrauchsgegenstände.
Der Zuschuss beträgt maximal 5.000 €.
Antragsberechtigt sind freie gemeinnützige Organisationen.
Verband der Körperbehinderten Dresden: Förderung Rampen
Der Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden verleiht kostengünstig mobile Rampen, bzw. bezuschusst den Bau einer fest installierten Rampe. Voraussetzung ist eine Türbreite von 75 cm. Mit der mobilen Rampe können maximal zwei Stufen überwunden werden.
Personal- bzw. Arbeitsplatzförderung
Dienstleistungsnetzwerk support in Sachsen
support ist ein Dienstleistungsnetzwerk für sächsische Unternehmen, das alle Leistungen rund um die Beschäftigung schwerbehinderter, behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen aus einer Hand bietet.
Seit August 2015 steht support an den Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig Unternehmen mit Tat und Rat zur Verfügung.
Integrationsämter
Die örtlichen Integrationsämter beraten und unterstützen sowohl behinderte Menschen als auch Arbeitgeber bei der Eingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben.