Tagungen, Kongresse und Infoveranstaltungen

OKTOBER

08.10. Diskussionsreihe: "Streitbar! - Wie frei darf Kunst sein?!"

Diskussionsreihe des Kulturhauptstadtbüros Dresden 2025

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Dieser Satz steht im Grundgesetz und ist die rechtliche Grundlage für die Kunstfreiheit in Deutschland. Mit dem Slogan „Kein Cent für politisch motivierte Kunst“ warb die Partei Alternative für Deutschland (AfD). Es diskutieren auf dem Podium Joachim Klement (Intendant Staatsschauspiel DD), Bernd Lommel, (Geschäftsführer AfD-Landtagsfraktion) u. Dr. Eva-Maria Stange (Kunstministerin). Moderation Nadine Lindner, Journalistin

Rückmeldung bis zum 4. Oktober 2019 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Termin: 08.10.2019 / 19.30 Uhr /  im Konzertsaal des Kulturpalastes Dresden

09.10. Diskussion: "Speeddating-Cocktail"

Gemeinsam spritzige Cocktails mixen und dies als Möglichkeit der Vernetzung gestalten: Dieses hochprozentige Begegnungsformat ermöglicht interessierten FestivalbesucherInnen und KünstlerInnen von nah und fern einen Einstieg ins Gespräch, um in lockerer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen, Visionen zu entwickeln und zukünftige internationale Kooperationsprojekte anzubahnen.

Gäste: Julia Amme (Dresden), Saranjit Bird (London), Pawel Forman (Ostrava)

SPEEDDATING-COCKTAIL findet im Rahmen des internationalen Festivals szene:EUROPA statt und ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir Sie jedoch, sich vorab per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  verbindlich anzumelden.

Termin: 09.10.2019 / 21 Uhr / Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1A, 01097 Dresden

09.10. Diskussion: "Facebook, Google und Co. - Leben in einer digitalen Gesellschaft"

Noch nie hat innerhalb so kurzer Zeit eine so grundlegende Änderung unserer Lebensverhältnisse stattgefunden. Birgt die Digitalisierung eine der großen Zukunftschancen für Demokratie, Gerechtigkeit und Bildung in der Welt oder geht es nicht mittlerweile vielmehr um Macht, die durch Algorithmen und die Nutzung unserer Daten entsteht? Es spricht Prof. Dr. Heinz Bude (Soziologe, Universität Kassel), moderiert von Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung)   

Termin: 09.10.2019 / 18.30 Uhr /  SLUB Dresden // weitere Informationen

10.10. Diskussion: "Zukunft Zittau? Chancen für Wirtschaft und Kultur im Dreiländereck"

Industriekultur und Heimatverständnis. Wirtschaft und Arbeit entfalten eine kulturelle Bedeutung, die tief im Heimatverständnis verwurzelt ist. Was tun, wenn sich Wirtschaft wandelt, alte Industrien verschwinden und neue Arbeitsfelder entstehen? Ist dieser Prozess erfolgreich? Welche Chancen bietet die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Lausitz? Und entstehen am Ende so etwas wie ein mitteleuropäisches Selbstverständnis und ein neues Heimatgefühl?

Termin: 10.10.2019 / 18.30 Uhr /  Hillersche Villa in Zittau // weitere Informationen

10.-11.10. Bundeskongress: Schulsozialarbeit "Bildung - Chancen - Gerechtigkeit"

Der Bundeskongress will Impulse für die fachliche Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit geben und hat dazu u. a. Michael Löher (Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge) eingeladen, der einen fachpolitischen Impuls zur Einordnung und Relevanz von Schulsozialarbeit im Spektrum der Sozialen Arbeit geben wird. Weitere Vorträge und Workshops wurden in einem offenen und partizipativen Verfahren eingeworben und ordnen sich den drei Schwerpunktthemen "Bildung - Chancen - Gerechtigkeit" unter.

Termin: 10. - 11.10.2019 / Jena // Information und Anmeldung

11.10. Fachtag: "Digitale Sounds in der Musikschule"

Die Verwendung von digitalen Medien in der Kulturellen Bildung stellt die Musikschulen vor neue Herausforderungen. Der Fachtag thematisiert den Einsatz neuer digitaler Medien sowie deren Möglichkeiten in der musikalischen Arbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen und präsentiert neue digitale Entwicklungen in der Musikpädagogik.
Der Verband deutscher Musikschulen veranstaltet den Fachtag im Rahmen der „Kultur macht stark“- Förderung. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos. Eingeladen sind insbesondere alle musikalischen Fachkräfte, Musikschulleitungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bündnispartner.

Termine: 11.10.2019 / Leipzig // weitere Informationen

22.10. Diskussion: "Diskurs #1: Postmigrantische Kulturpraxis und die Festung Theater"

Vor über zehn Jahren begannen postmigrantische KünstlerInnen aus ganz unterschiedlichen freien Szenen ihre Kreativität in einem Theaterhaus in Berlin zu bündeln. Die Suche nach „Gegenerzählungen“ wurde von Beginn an auch von neuen (kultur-)politischen Anstößen der AkteurInnen flankiert. Seitdem läuft nicht nur eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten, sondern werden auch die Strukturen im Theaterbetrieb radikal in Frage gestellt. Inzwischen ist die Pionierarbeit „postmigrantisches Theater“ längst im Mainstream angekommen. Doch zwischen der „herkunftsdeutschen Wahrnehmung“ des Begriffes und dem Selbstverständnis der AkteurInnen klaffen immer noch Welten auseinander.

Impuls: Tunçay Kulaoğlu (Berlin)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir Sie jedoch, sich vorab per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  verbindlich anzumelden.

Termin: 22.10.2019 / 19 Uhr / Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1A, 01097 Dresden

28.10. - 01.11. Konferenz: Internationale Konferenz zur Kulturellen Bildung

Im Fokus der Konferenz der World Alliance for Arts Education (WAAE) wird die Evaluation der Forderungen stehen, die die UNESCO 2010 mit der „Seoul Agenda“ an die Bildungspolitik der UN-Mitglieder gestellt hat. Darüber hinaus werden strategische Pläne und Ziele der Kulturellen Bildung für die nächste Dekade mit UNESCO Experten diskutiert.

Termin: 28.10. - 01.11.2019 / Frankfurt a. Main // weitere Informationen

 

NOVEMBER

05.11. Tagung: Wie wollen wir arbeiten? Unternehmenskultur in der Soziokultur

Eine Tagung zur Unternehmenskultur in der Soziokultur und anderen Freien Kulturträgern.

Bei Freien Trägern - in soziokulturellen Zentren und Vereinen - verteilt sich in der Regel viel Arbeit auf sehr wenige MitarbeiterInnen. Die Beschäftigungsstrukturen sind häufig prekär. Wir wollen diskutieren, welche Arbeitsstrukturen erstrebenswert sein könnten, und wie es gelingt, trotz hoher Belastung für echte Mitbestimmung und guten Führungsstil zu sorgen.

Soziokulturelle Zentren und Vereine waren in ihren Anfängen meist basisdemokratisch orientiert. Einige sind es noch heute. Andere denken über neue Strukturen der Mitbestimmung nach.

Zum Thema „Mitbestimmung im Betrieb“ konnten wir Lutz Kokemüller von ver.di und Aljoscha Paulus von der Hochschule für Theater und Medien Hannover gewinnen. Mit ihnen wollen wir über gute Modelle der Mitbestimmung reden. Ein zweiter Impuls von Dr. Marie-Luise Braun thematisiert das Führen und Leiten und die Frage, wie gute Kommunikation und wertschätzender Umgang trotz hohem Druck gelingt. Welche Funktion wird Vertrauen und Selbstführung zugesprochen? Und welche Strukturen können alternativ zu tradierten Formen von Kontrolle stehen?

Im Anschluss an die Impulse werden Werkstätten zu fünf Themenfeldern angeboten.  Jedes Werkstattgespräch wird von einer/m externen Impulsgeber/in und einer/m Mitarbeiter/in aus der (soziokulturellen) Praxis begleitet.  Ziel der Werkstätten ist es, jeweils fünf Thesen zu erarbeiten, die für die Soziokultur zukunftsweisend sind.

Termin: 05.11.2019 / Hannover // weitere Informationen

05.11. Fachtag: Jugendbeteiligung im Landkreis

Landkreise sehen sich bei der Initiierung, der Umsetzung oder beim Ausbau von Kinder- und Jugendbeteiligung großen Herausforderungen gegenüber. So umfassen sie oft ein großes Gebiet mit teils sehr unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen und Ausgangslagen. Oder sie gelten bei vielen BürgerInnen als zu „fern“, so dass es von der Landkreisebene für den Zugang zu den Zielgruppen oft kommunal oder regional wirksamer Akteure bedarf. In Kooperation mit der Akademie für Lokale Demokratie e.V. will die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen diese Herausforderungen auf dem Fachtag diskutieren.

Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Termin: 05.11.2019 / Leipzig

07. - 08.11. Kongress: 11. KulturInvest!-Kongress

 

Unter dem Motto "Aufbruch nach Europa! Transform the Culture" findet der 11. KulturInvest!-Kongress auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein statt. Das führende Forum für KulturanbieterInnen und Kulturförderer steht seit über 10 Jahren für innovatives Vorausdenken, lebendige Debatten und erfolgreiche Lösungsansätze von materiellen und immateriellen Investitionen in Kultur. Europas größter Think-Tank zeigt in zwölf Themenfeldern mit über 100 mitwirkenden ReferentInnen und ModeratorInnen aus Wirtschaft, Kultur und Medien die aktuellen Trends im europäischen Kulturmarkt auf und reflektiert neue Modelle des Zusammenwirkens von Kultur und Wirtschaft sowie Öffentlicher Hand und Medien.

Termin: 07. - 08.11.2019 / Essen // weitere Informationen

10.-12.11. Netzwerktreffen: Ambivalente Transformationen. 1989

zwischen Erfolgserzählungen und Krisenerfahrung

Der historischen Zäsur um 1989/91 wurde in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit bislang vor allem als erfolgreicher „Friedlicher Revolution“ gedacht. Die frühe Nachwendezeit war geprägt von Aufbruchseuphorie und Freiheitsrhetorik (…) Die Transformation der DDR nach westdeutschem Modell führte zum Vorwurf der „Kolonialisierung Ostdeutschlands“[1] – ein Vorwurf, der auch in anderen ostmitteleuropäischen Staaten infolge neoliberaler Transformationsprozesse erhoben wurde. Gleichwohl waren Kontinuitäten kolonialer Praktiken und Logiken nicht nur auf Westdeutschland beschränkt, sondern auch in der DDR anzutreffen. Gefühle der Kränkung, Demütigung und sozialen Ungleichheit bestimmten nicht nur das Klima der Nachwendezeit. In ihrer Langzeitwirkung tragen sie möglicherweise bei zu einem erstarkenden Nationalismus und Rassismus, zu gesellschaftlicher Desintegration.

Termin: 10.–12.11.2019 / Dresden // weitere Informationen

13.11. Informationsveranstaltung: Marktplatz Kultur & Schule 2019

Kultur trifft Schule – Schule trifft Kultur, Wer bietet was? – Wer sucht was? Ziel ist die Anbahnung gemeinsamer Projekte der Kulturellen Bildung. KünstlerInnen und VertreterInnen von Kultur- und Bildungseinrichtungen treffen sich, lernen sich kennen, stellen Projektideen vor und suchen Kooperationspartner für ein kulturelles Bildungsprojekt. Für die Umsetzung der überzeugendsten Projekte winken Förderpreise.

Termin: 13.11.2019 / Dresden // weitere Informationen

13.11. Informationsveranstaltung: Fördermöglichkeiten für inklusive Kulturarbeit

Vorgestellt werden u. a. die Programme „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, die Aktion Mensch sowie der Fonds Soziokultur. Neben der Präsentation der einzelnen Programme, werden Tipps und Hinweise zur Antragstellung, aber auch Praxisbeispiele vermittelt. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit den ReferentInnen ihre konkreten Fragen zu stellen.

Termin: 13.11.2019 / Dresden // weitere Informationen

13.11. Forum: Landesforum Weiterbildung 2019 – „Sachsen: weltoffen und innovativ?!“

Eine Veranstaltung des Landesbeirat für Erwachsenenbildung im Sächsischen Kultusministerium und der Landesarbeitsgemeinschaft Weiterbildung Sachsen.

Weitere Informationen folgen.

Termin: 13.11.2019 / Dresden

Website der LAG Weiterbildung

22.-24.11. Tagung: Kultur und Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft

Smart World – Smart Culture?

Wie verändert der digitale Wandel Gesellschaft, Kultur und ihre Einrichtungen? Löst künstliche Intelligenz bald die kreative ab? Inhalte, Strukturen, Prozesse: Die Tagung spürt dem Entwicklungspotenzial von Digitalisierung für Kultur nach.

Termin: 22. - 24.11.2019 / Tutzing // weitere Informationen

25.-27.11. Tagung: "Wendebilder - Deutsche Einheit und Deutsche Teilung in Film und fiktionalen Fernsehformaten"

Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Die Erinnerung an dieses Ereignis und an die Zeiten der deutschen Teilung erfolgt immer häufiger nicht mehr nur über persönliche Erinnerung, sondern medial vermittelt über Film und Fernsehformate. Wie werden die historischen Geschehnisse dort gedeutet? Welche Bilder verfestigen sich medial und was trägt Erzählen in Filmen und im Fernsehen zur gesellschaftlichen Erinnerung bei?

Termin: 25.27.11.2019 / Loccum // weitere Informationen

26.11. Kongress: "Mehr Quartier für alle - 20 Jahre Soziale Stadt"

Das Städtebauförderprogramm “Soziale Stadt” feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Von 1999 bis heute wurden über 500 Städte und Gemeinden in das Bund-Länder-Programm aufgenommen, insgesamt wurden mehr als 900 Gesamtmaßnahmen gefördert – eine Erfolgsgeschichte für die Quartiersentwicklung.

Gemeinsam mit den KongressteilnehmerInnen werden die erreichten Meilensteine des Programms reflektiert und zudem einen Blick in die Zukunft geworfen werden mit den Fragen: Was können wir von der „Sozialen Stadt“ lernen? Und mit welchen Strategien moderieren wir die zukünftigen Herausforderungen in den Quartieren?

Termin: 26.11.2019 / Berlin // weitere Informationen

27.11. Netzwerktreffen: "Bewegtes Land: Kultur und Mobilität zusammen denken"

Kulturelle Bildung und Mobilität – gehört das eigentlich zusammen? Welche Rolle spielt die Mobilität für die partizipative Kulturarbeit in ländlichen Räumen? Wie können Lösungsmodelle für einen verbesserten Zugang zu Kulturangeboten aussehen? Diese und ähnliche Fragen sollen bei der Netzwerkveranstaltung gestellt und diskutiert werden. Eine Veranstaltung der Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien in Zusammenarbeit mit den Projekten „KuBiMobil“ und „KuBiMobil – Fläche trifft Kultur“

Termin: 27.11.2019 / 10:00 – 15:30 Uhr / Steinhaus Bautzen // weitere Informationen

 

 

2020
JANUAR

bis 23.-25.01. - Tagung: 13. Jahrestagung des Fachverbandes für Kulturmanagement

„Kulturmanagement zwischen Materialität und Digitalisierung"

Sinnlich-Materielles, Big Data und multiple entanglements als Herausforderung
für das Kulturmanagement

In Bildender Kunst, Architektur, Musik, Tanz und Theater spielt die Begegnung mit dem Sinnlich-Materiellen seit jeher eine bedeutende Rolle. Seit einigen Jahren gewinnen aber auch im Management, als dem gesellschaftlichen Ort des Rational-Planerischen, Fragen der unmittelbaren ästhetischen Erfahrung an Konjunktur. Materialität und Sinnlichkeit werden seither als vorbegriffliche Grundlage rationalen Denkens und Handelns zunehmend reflektiert. Bedingt durch den gesellschaftlichen Megatrend der Digitalisierung durchdringen zugleich binäre Codierungen und Maschinen-Intelligenz mit Stichworten wie Big Data, Digital Marketing, Digital Accounting etc. das Managementdenken in mannigfaltiger Art und Weise. Arbeitsprozesse, Infrastrukturen und Produktionsbedingungen werden an vielen Stellen re-konfiguriert. Das Digitale gestaltet unsere Beziehungen und Arbeitspraktiken neu und anders. Es dringt aber nicht nur in unseren Arbeitsalltag ein, sondern erobert auch zunehmend die Sphäre künstlerischer Praktiken, der Gestaltung kultureller Angebote und der empirischen Management- und Publikumsforschung. Indem das Digitale als Kunstschaffendes oder Ko-Kunstschaffendes vermehrt in Erscheinung tritt, konfrontiert es uns bzw. unser Kunst- und Kulturverständnis zudem mit sehr grundsätzlichen philosophischen Fragen nach dem Wesen des Menschseins.

Die Tagung möchte diese Entwicklungen hinsichtlich ihrer Folgen für das Kulturmanagement verschiedentlich befragen und hier Praktiker*innen und Theoretiker*innen, empirische Forschungspraxis und philosophische Reflexion zusammenbringen.

Termin: 23.-25.01.2020 / Düsseldorf /// weitere Informationen

 

FEBRUAR

 

MÄRZ

12.-13.03. - Fachtagung: Wie gelingt die Symbiose aus Suchtprävention und Kunst in Kommunen?

Fachtagung zum Modellprojekt Kulturjahr Sucht der Landeshauptstadt Dresden

Seit dem Jahr 2017 begibt sich die Landeshauptstadt Dresden mit dem „Kulturjahr Sucht“ auf neue Pfade der Suchtprävention. Durch einen künstlerisch-kreativen Ansatz entstanden innovative Veranstaltungen zum Thema Abhängigkeit im öffentlichen Raum. So wurde eine deutschlandweit einzigartige Schnittstelle zwischen Suchtprävention, Kulturarbeit und Gesellschaft geschaffen.

Die Fachtagung zum Kulturjahr Sucht dreht sich vor allem um die Frage, wie die Anwesenden die Idee und die Ziele des Kulturjahres Sucht in ihrer Stadt oder Kommune verwirklichen können.

Die zweitägige Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Suchtprävention und Gesundheitsförderung aus den Städten und Kommunen, Kunst- und Kulturschaffende, an pädagogische Fachkräfte aus Schule und Kita sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten mit interdisziplinärem Interesse an Kultur und Suchtprävention. 

Inhalte

  • Wie gelingt die Netzwerkarbeit entlang der Schnittstelle von Gesundheit sowie Kunst und Kultur?
  • Welche Bedingungen sind für interdisziplinäres Kooperieren im Themenfeld Suchtprävention notwendig? Welche Erfolgsfaktoren und Fallstricke finden sich in der Planung, Koordination und Durchführung?
  • In Workshops, Podiumsdiskussionen und Szenariorunden werden Erfahrungen und Wissen aus dem Kulturjahr Sucht in Dresden geteilt und im lebhaften Austausch auf Augenhöhe wird Neues produziert.

Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine Handreichung zur Tagung, die als Leitfaden bei der Umsetzung des Kulturjahres Sucht in der eigenen Stadt oder Kommunen dient.

Das detaillierte Programm und Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze. www.dresden.de/tagung-sucht

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei. Es besteht die Möglichkeit der Erstattung der Reise- und Übernachtungskosten nach Bundesreisekostengesetz.

Sie haben Interesse an der Fachtagung? Gerne senden wir Ihnen zeitnah detaillierte Informationen zur verbindlichen Anmeldung und zum Programm zu.

Das Kulturjahr Sucht wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Projekt wird im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden durch die Kultopia gGmbH durchgeführt.