Tagungen, Kongresse und Infoveranstaltungen


JANUAR

10.-11.01. Fachtagung: Geschichte im Hier und Jetzt. Theatrales Arbeiten an historischen Themen

Die Fachtagung richtet sich an sächsische LehrerInnen aller Schularten sowie andere Interessierte und soll die Chancen der Theaterpädagogik zur Aneignung und Erforschung historischer Themen sichtbar machen sowie an der Schnittstelle von kultureller und historisch-politischer Bildung arbeiten. Die Tagung ist auch offen für andere Interessierte.

Termin: 10.-11.01.2020 / Dresden // weitere Informationen

16.-19.01. Kongress: UTOPIA JETZT! Bundeskongress der freien darstellenden Künste

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) lädt vom 16. bis 19. Januar 2020 zu UTOPIA.JETZT, dem Bundeskongress der freien darstellenden Künste, nach Berlin ins HAU Hebbel am Ufer ein. Der Titel ist Programm: Im Jahr 2020 angekommen, mit 30 Jahren Verbandsgeschichte im Rücken, wollen die vier Tage genutzt werden, um gemeinsam Zukunft zu entwickeln. Mit dem fünften Bundeskongress schafft der BFDK den AkteurInnen der freien darstellenden Künste sowie VertreterInnen aus Politik und Verwaltung erneut einen großen gemeinsamen Denkraum.

Termin: 16. bis 19.01.2020 / Berlin /// weitere Informationen

23.-25.01. Tagung: 13. Jahrestagung des Fachverbandes für Kulturmanagement

„Kulturmanagement zwischen Materialität und Digitalisierung"

Sinnlich-Materielles, Big Data und multiple entanglements als Herausforderung
für das Kulturmanagement

In Bildender Kunst, Architektur, Musik, Tanz und Theater spielt die Begegnung mit dem Sinnlich-Materiellen seit jeher eine bedeutende Rolle. Seit einigen Jahren gewinnen aber auch im Management, als dem gesellschaftlichen Ort des Rational-Planerischen, Fragen der unmittelbaren ästhetischen Erfahrung an Konjunktur. Materialität und Sinnlichkeit werden seither als vorbegriffliche Grundlage rationalen Denkens und Handelns zunehmend reflektiert. Bedingt durch den gesellschaftlichen Megatrend der Digitalisierung durchdringen zugleich binäre Codierungen und Maschinen-Intelligenz mit Stichworten wie Big Data, Digital Marketing, Digital Accounting etc. das Managementdenken in mannigfaltiger Art und Weise. Arbeitsprozesse, Infrastrukturen und Produktionsbedingungen werden an vielen Stellen re-konfiguriert. Das Digitale gestaltet unsere Beziehungen und Arbeitspraktiken neu und anders. Es dringt aber nicht nur in unseren Arbeitsalltag ein, sondern erobert auch zunehmend die Sphäre künstlerischer Praktiken, der Gestaltung kultureller Angebote und der empirischen Management- und Publikumsforschung. Indem das Digitale als Kunstschaffendes oder Ko-Kunstschaffendes vermehrt in Erscheinung tritt, konfrontiert es uns bzw. unser Kunst- und Kulturverständnis zudem mit sehr grundsätzlichen philosophischen Fragen nach dem Wesen des Menschseins.

Die Tagung möchte diese Entwicklungen hinsichtlich ihrer Folgen für das Kulturmanagement verschiedentlich befragen und hier PraktikerInnen und TheoretikerInnen, empirische Forschungspraxis und philosophische Reflexion zusammenbringen.

Termin: 23.-25.01.2020 / Düsseldorf /// weitere Informationen

 

FEBRUAR

 

MÄRZ

12.-13.03. Fachtagung: Wie gelingt die Symbiose aus Suchtprävention und Kunst in Kommunen?

Fachtagung zum Modellprojekt Kulturjahr Sucht der Landeshauptstadt Dresden

Seit dem Jahr 2017 begibt sich die Landeshauptstadt Dresden mit dem „Kulturjahr Sucht“ auf neue Pfade der Suchtprävention. Durch einen künstlerisch-kreativen Ansatz entstanden innovative Veranstaltungen zum Thema Abhängigkeit im öffentlichen Raum. So wurde eine deutschlandweit einzigartige Schnittstelle zwischen Suchtprävention, Kulturarbeit und Gesellschaft geschaffen.

Die Fachtagung zum Kulturjahr Sucht dreht sich vor allem um die Frage, wie die Anwesenden die Idee und die Ziele des Kulturjahres Sucht in ihrer Stadt oder Kommune verwirklichen können.

Die zweitägige Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Suchtprävention und Gesundheitsförderung aus den Städten und Kommunen, Kunst- und Kulturschaffende, an pädagogische Fachkräfte aus Schule und Kita sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten mit interdisziplinärem Interesse an Kultur und Suchtprävention. 

Inhalte

  • Wie gelingt die Netzwerkarbeit entlang der Schnittstelle von Gesundheit sowie Kunst und Kultur?
  • Welche Bedingungen sind für interdisziplinäres Kooperieren im Themenfeld Suchtprävention notwendig? Welche Erfolgsfaktoren und Fallstricke finden sich in der Planung, Koordination und Durchführung?
  • In Workshops, Podiumsdiskussionen und Szenariorunden werden Erfahrungen und Wissen aus dem Kulturjahr Sucht in Dresden geteilt und im lebhaften Austausch auf Augenhöhe wird Neues produziert.

Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine Handreichung zur Tagung, die als Leitfaden bei der Umsetzung des Kulturjahres Sucht in der eigenen Stadt oder Kommunen dient.

Das detaillierte Programm und Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze. www.dresden.de/tagung-sucht

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei. Es besteht die Möglichkeit der Erstattung der Reise- und Übernachtungskosten nach Bundesreisekostengesetz.

Sie haben Interesse an der Fachtagung? Gerne senden wir Ihnen zeitnah detaillierte Informationen zur verbindlichen Anmeldung und zum Programm zu.

Das Kulturjahr Sucht wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Projekt wird im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden durch die Kultopia gGmbH durchgeführt.

19.-20.03. Fachtagung: Kunst für alle? Handlungsansätze zur Verbesserung der kulturellen Teilhabe

Das kulturelle Angebot einer Kommune ist nach wie vor einer ihrer wichtigsten Standortfaktoren. Es erhöht die Attraktivität der Städte und Gemeinden, fördert die Integration verschiedener Personengruppen in die örtliche Gemeinschaft und trägt so maßgeblich zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts bei. Manchen kulturell interessierten Bürgerinnen und Bürgern reicht der Besuch von Veranstaltungen und kulturellen Einrichtungen aber nicht mehr aus. Sie möchten die Kulturangebote vor Ort nicht nur nutzen, sondern auch mitgestalten und dabei eigene Vorstellungen und Erfahrungen einbringen. Vielerorts greifen die Kulturschaffenden diese Aktivitäten auf und bemühen sich, physische, psychische und strukturelle Barrieren für die Verbesserung der kulturellen Teilhabe zu identifizieren und abzubauen. Mit Instrumenten und Maßnahmen wie Audience Development und Kulturpässen für einkommensschwache BürgerInnen wird dabei versucht, die Reichweite des kulturellen Angebots zu verbessern und Erkenntnisse für dessen Weiterentwicklung zu gewinnen.

Im Seminar sollen daher Anregungen für die kommunale Kulturpolitik gegeben und vor dem Hintergrund ihrer Umsetzbarkeit diskutiert werden.

Termin: 19.-20.03.2020 / Berlin /// weitere Informationen

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